Konsolidierung im Verwaltermarkt: Übernommen. Integriert.

Zentrale Verwaltergruppen etablieren sich und wachsen – vor allem durch die Übernahme regionaler Verwaltungen sowie digital getriebene Rationalisierung. Der Engpass einer Konsolidierung ist fast immer die Integration. Die Erste Hausverwaltung (EHV) will beweisen, dass gelingen kann, womit sich viele schwertun.

Am 17.6.2025 verkündete die Erste Hausverwaltung (EVH) GmbH mit Hauptsitz in Köln die Aufnahme weiterer Verwaltungen in ihren Unternehmensverbund. Damit baute das 2022 gegründete Unternehmen seinen betreuten Bestand auf rund 50.000 Einheiten aus. Im September 2024 war EHV in die schwedische Odevo-Gruppe eingetreten, die ebenfalls über ein Plattform- und Buy-and-build-Modell wächst.

"Nach dem Zusammenschluss mit der Portik Group, einer paneuropäischen Holding für Immobilien und WEG-Verwaltung, umfasst das Odevo-Portfolio mehr als zwei Millionen Einheiten", so EHV-CEO Justus Freudenberg.

Konsolidierung im Verwaltermarkt gewinnt an Dynamik

Die Konsolidierung des Markts schreite unaufhaltsam fort, notierten Beobachter. Die EHV kommuniziert ihr Geschäftsmodell allerdings differenzierter: Übernahmen seien nicht das primäre Geschäftsmodell, sondern "flankierendes Mittel zur Skalierung eines operativen Modells". Die eigentliche Wertschöpfung werde durch Prozess-, Daten- und Technologieintegration...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Immobilienwirtschaft.
Immobilienwirtschaft 1/2026

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Schlagworte zum Thema:  Hausverwaltung, Immobilienverwaltung