Sicherheit, Echtzeit, Einfachheit. Vereint im Gen360-Aufzug von Otis
Im Zuge des digitalen Wandels haben Technologiekonzerne in den letzten Jahren vor allem in zwei Bereichen neue Trends und Standards gesetzt. Echtzeit und Einfachheit lauten die Stichwörter. Diese Entwicklung hat sich mittlerweile auf alle Wirtschaftsbereiche und Sektoren ausgeweitet. Einzug gehalten hat sie auch in die Bau- und Immobilienbranche, die sich aktuell auf dem Weg in das Zeitalter der Smart City befindet. Im intelligenten Gebäude der Zukunft steht der Aufzug dabei mehr denn je im Mittelpunkt. Schließlich gilt es auch dort, auf neue Bedürfnisse und Gewohnheiten von Nutzern, aber auch Betreibern einzugehen.
Smart und sicher
In Bezug auf die Zuverlässigkeit, Präzision und Einsatzfelder waren und sind digitale und elektronische Systeme ihren mechanischen Vorläufern weit voraus. In der Luft- und Raumfahrt oder der Automobilindustrie werden sie unter anderem zur Optimierung von Sicherheitssystemen genutzt. Die Verknüpfung digitaler Systeme durch das Internet der Dinge (IoT) eröffnet Unternehmen heute darüber hinaus neuen Spielraum: für innovative Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen. Parallel zum technologischen Fortschritt wachsen jedoch auch die Bedürfnisse und Erwartungen von Kunden und Verbrauchern. Zum Beispiel nach Echtzeitinteraktion, einfachem und ortsunabhängigem Zugang zu Informationen zu jeder Zeit, und nicht zuletzt nach einer intuitiven und leichten Handhabung.
Als Aufzug des Unternehmens, das im 19. Jahrhundert den absturzsicheren Aufzug basierend auf einer mechanischen Fangvorrichtung entwickelt und damit den modernen Aufzug erfunden hat, steht der neue Gen360 von Otis stellvertretend für diese Entwicklung. Gilles Pradel, Engineering Director von Otis EMEA, erklärt: „Anders als früher haben wir nicht ein technisches Produkt entwickelt und dieses dann um digitale Funktionen erweitert. Stattdessen haben wir einen neuen und disruptiven Ansatz gewählt, indem wir die Software in das Zentrum der Entwicklung gestellt haben. Die Hardware wurde quasi um die Software herum kreiert. Dadurch eröffneten sich uns neue Möglichkeiten. Das neue Sicherheitssystem des Gen360 erlaubt es zum Beispiel, den Aufzug rund um die Uhr zu überwachen, den Anlagenstatus zu prüfen und Maßnahmen aus der Ferne zu ergreifen. Auch besteht Potenzial, die Verfügbarkeit und Effizienz im Betrieb zu erhöhen.“
Echtzeitdaten und Sofortreaktionen
Aufgaben, an denen früher ganze Teams Tage oder sogar Monate gearbeitet hatten, lassen sich heute sekundenschnell und mit ein paar Mausklicks erledigen. Nicht selten von einer einzigen Person. Und wenn doch einmal Hilfe oder Unterstützung erforderlich ist, war es nie leichter als heute, diese dank des Internets zu erhalten. Auch dieser Trend ist in der Aufzugsbranche zu spüren.
Bleibt ein Aufzug etwa während der Fahrt außerplanmäßig stehen, kann je nach Situation die Ursache umgehend ermittelt werden. Ein Notruf-Experte informiert dann eingeschlossene Personen über das eView-Kabinendisplay und betreut sie anschließend. In bestimmten Fällen kann der Aufzug von der Ferne aus in die nächste Etage gefahren werden und die Personen aussteigen.
„Früher musste ein Servicetechniker zur Anlage fahren, wenn diese während der Fahrt stehen geblieben ist. Eingeschlossene Personen mussten dann nicht selten lange warten, oftmals ohne entsprechende Informationen. Beides ist heute immer weniger denkbar und zeitgemäß. Die Möglichkeit, sicher, gezielt und schnell aus der Ferne auf den Aufzug zuzugreifen, ist deshalb von Vorteil, weil in bestimmten Fällen Betriebsunterbrechungen reduziert werden können und eingeschlossene Personen schneller Hilfe erhalten. Im Idealfall können Betroffene den Aufzug bereits kurze Zeit später ohne fremde Hilfe in der nächsten Etage verlassen“, erläutert Gilles Pradel.
Verbraucher wünschen Einfachheit
Längst sind selbst komplexeste Technologien Teil unseres Alltags. Das Angebot an Services und Dienstleistungen nimmt von Tag zu Tag zu. Ebenso die Anzahl neuer und immer intelligenterer Geräte und Maschinen, die immer einfacher zu bedienen sind. Bestes Beispiel ist das Smartphone: Während das Design und die Form schlicht und kompakt gestaltet sind, sind der Technologie kaum Grenzen gesetzt. Dies gilt auch für moderne Aufzüge.
Aktualität und Echtzeit, Transparenz und Nutzerfreundlichkeit werden immer wichtiger. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Produkte und Dienstleistungen zum Teil völlig neu zu denken. Ein Weg, Lösungen für die neuen Kundenanforderungen und -erwartungen zu finden, besteht in der Vernetzung und Kombination von Systemen und Technologien, die vor noch nicht allzu langer Zeit getrennt voneinander betrachtet worden sind. Unternehmen bietet sich so die Chance, sich gemeinsam mit den Bedürfnissen ihrer Kunden weiterzuentwickeln.
-
Mieterhöhung nach Aufwertung der Baualtersklasse
146
-
Solarstrom für Mieter: Leitfaden und Mustervertrag
1361
-
Asbest im Boden entfernen: Kosten und Vorschriften
69
-
Zweckentfremdungsverbot: Was in den Bundesländern gilt
60
-
Mitarbeiterwohnungen: Standortvorteil und Steuerersparnis
51
-
REA 2026: Die Immobilienbranche trifft sich in Hannover
35
-
Parkettschäden, Schimmel & Co. – Obhutspflicht des Mieters
34
-
Glasfaserausbau: TKG-Novelle nach Kabinettsbeschluss
27
-
DSGVO-Bußgeld gegen Deutsche Wohnen: neues Urteil
26
-
Wie Wohnungsunternehmen bilanzieren müssen
24
-
Sozialer Wohnungsbau: Förderung in den Bundesländern
16.06.20261
-
Messe wird zur ganzjährigen Community
15.06.2026
-
"Digitalpioniere der Wohnungswirtschaft": Siegerteams gekürt
10.06.2026
-
DSGVO-Bußgeld gegen Deutsche Wohnen: neues Urteil
10.06.2026
-
Warum Scheitern der Schlüssel zur Transformation ist
10.06.2026
-
Wohnungsbau: EU-Kommission rüffelt Deutschland
05.06.20261
-
Halligalli kommt später
05.06.2026
-
Die 5 größten Fehler – und wie sie sich vermeiden lassen
04.06.2026
-
Wenn Überschuldung im Quartier ankommt
04.06.2026
-
Mieterhöhung nach Aufwertung der Baualtersklasse
02.06.2026