Zwischengelagerte Rohrleitungen auf Baustelle: Fernwärme wird neben Wärmepumpen die stärksten Zuwächse im Neubau verzeichnen Bild: Nils Hölzer ⁄

Die einzelnen Technologien für eine zukunftssichere Energieversorgung unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Erfüllung gesetzlicher Vorgaben, Brennstoffkosten, Wartungsaufwand und Lebensdauer. Jede Wärmeversorgung hat spezielle Vor- und Nachteile. Ein Vergleich auf der Suche nach einem Königsweg in einer komplexen Materie.

Immobilienverwalter sind derzeit nicht zu beneiden, wenn es um die Frage der richtigen Energieversorgung für die Zukunft geht. Zwar wird nach aktuellen politischen Gegebenheiten auch der Wärmemarkt sehr technologieoffen bleiben. Doch das verstärkt eher die Qual der Wahl und stellt sie vor Fragen wie: Welche Technologien sind nun politisch zukunftsfähig, wirtschaftlich vertretbar und erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen? Schauen wir zunächst auf die aktuellen Entwicklungen auf dem Wärmemarkt:

Die stärksten Zuwächse im Neubau verzeichnen Wärmepumpen und Fernwärme.

Erstere steigerten ihren Marktanteil in der Beheizungsstruktur innerhalb von zehn Jahren von 14,3 auf 26,7 Prozent. Bei Fernwärme fiel der Anstieg noch stärker aus: von 10,2 auf 25,4 Prozent (alle Angaben von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen). Tatsächlich profitieren beide Technologien von aktuellen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Grund genug, die Technologien näher zu beleuchten.

In der folgenden Betrachtung wurden sieben Technologien verglichen:

  1. Wärmepumpe
  2. Fernwärme
  3. Kraft-Wärme-Kopplung
  4. Passivhaus
  5. Flächenheizung
  6. Abwärme
  7. Biomasse

Schlagworte zum Thema:  Energieversorgung, Energieversorger

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