Mahlzeiten, die Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommen, führen grundsätzlich zu einer Kürzung der im Rahmen der Werbungskosten steuerlich abziehbaren Verpflegungspauschalen. Dies gilt laut BFH auch für Mahlzeiten, die der Steuerpflichtige nicht eingenommen hat (BFH, Urteil v. 7.7.2020, VI R 16/18, BFH/NV 2021 S. 68). Damit urteilt der BFH entsprechend der einschlägigen Passage des BMF-Schreibens zum steuerlichen Reisekostenrecht. Aus welchen Gründen der Arbeitnehmer eine zur Verfügung gestellte Mahlzeit nicht einnimmt, ist dabei für den BFH unerheblich.

 
Hinweis

Vgl. zu den 2020 erhöhten Verpflegungspauschalen sowie dem neugefassten Anwendungsschreiben vom 25.11.2020 Kapitel Rückblick Tz. 2.7.2.

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