Rz. 20

Die Vorschrift wurde durch G. v. 18.7.1958[1] eingeführt und entsprach in ihrer Gliederung bereits der heutigen Fassung. Seit dieser Zeit sind eine Vielzahl von Änderungen erfolgt:

  • Durch G. v. 21.12.1967[2] wurden in Abs. 2 und 4 die Steuersätze bei Übernahme der Steuer durch das zahlende Unternehmen gestrichen;
  • durch G. v. 14.8.1974[3] wurde Abs. 4 Buchst. b neu gefasst;
  • durch G. v. 14.12.1976[4] wurde in Abs. 5 eine Regelung über das Entstehen der Abzugsteuer aufgenommen;
  • durch G. v. 14.12.1984[5] wurde in Abs. 4 die Regelung eingeführt, dass ein Abzug von Aufwendungen nicht zulässig ist;
  • durch G. v. 19.12.1985[6] wurden in Abs. 4 durch eine neue Nr. 1 künstlerische, sportliche, artistische und ähnliche Darbietungen dem Steuerabzug unterworfen;
  • durch G. v. 25.2.1992[7] wurde die Regelung in Abs. 4 auf Rundfunk- und Fernsehsendungen ausgedehnt;
  • durch G. v. 11.10.1995[8] wurden in Abs. 4 Nr. 2 die lohnsteuerabzugspflichtigen Einkünfte ausgenommen und S. 3 und 4 aufgehoben. Abs. 7 wurde neu gefasst;
  • durch G. v. 20.12.1996[9] wurde Abs. 5 durch Einführung einer Bescheinigung ergänzt und in Abs. 7 hierauf verwiesen;
  • durch G. v. 24.3.1999[10] wurden Abs. 4 Nr. 1 neu gefasst. In einem neuen Abs. 7 wurde eine Abzugsteuer für die Herstellung eines Werks eingeführt und der bisherige Abs. 7 als Abs. 8 übernommen;
  • durch G. v. 22.12.1999[11] wurde Abs. 7 wieder aufgehoben und der bisherige Abs. 8 als Abs. 7 mit Anpassungen übernommen;
  • durch G. v. 19.12.2000[12] wurde die Bezeichnung "Deutsche Mark" in Abs. 5 durch "Euro" ersetzt;
  • durch G. v. 20.12.2001[13] wurde in Abs. 4 ein Staffeltarif für geringere Einnahmen eingeführt und Abs. 7 S. 3 um eine Regelung über die Zuständigkeit des FA für die Anmeldung und Abführung der Steuer ergänzt;
  • durch G. v. 19.7.2006[14] wurde die Steuerabzugspflicht in Abs. 4 S. 1 Nr. 3 auf Veräußerungen von Rechten i. S. v. § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. f EStG ergänzt sowie in S. 4 und 5 der Abzugsteuersatz von 25 % auf 20 % herabgesetzt;
  • durch G. v. 13.12.2006[15] wurde die Bezeichnung "vom Hundert" durch "Prozent" ersetzt;
  • durch G. v. 14.8.2007[16] wurde der Abzugsteuersatz in Abs. 4 und 7 für beschr. stpfl. Körperschaften an den KSt-Satz von 15 % angepasst;
  • durch G. v. 20.12.2007[17] wird in Abs. 4 Nr. 3 der Emissionshandel ausgenommen;
  • durch G. v. 19.12.2008[18] wurde die Vorschrift völlig neu gefasst und dabei insbesondere die europarechtlichen Probleme beseitigt;
  • durch G. v. 10.8.2009[19] wurde in Abs. 3 und 5 die Bezeichnung "Bundeszentralamt für Steuern" eingeführt und mit Abs. 5 Nr. 5 die Notwendigkeit der Angabe des FA, an das die Steuer abgeführt wurde, beseitigt;
  • durch G. v. 8.12.2010[20] wurde in Abs. 1 Nr. 3 die Pflicht zum Steuerabzug auf Einkünfte aus der Verschaffung der Gelegenheit zur vertraglichen Verpflichtung eines Berufssportlers ausgedehnt;
  • durch G. v. 25.7.2014[21] wurde § 50a Abs. 7 S. 2 neu gefasst und S. 3 EStG geändert (zur Anwendung § 52 Abs. 47 S. 2 EStG).
[1] BStBl I 1958, 412.
[2] BStBl I 1967, 521.
[3] BStBl I 1974, 521.
[4] BStBl I 1976, 694, 700.
[5] BStBl I 1984, 659.
[6] BStBl I 1985, 735, 748.
[7] BStBl I 1992, 146.
[8] BStBl I 1995, 438.
[9] BStBl I 1996, 1523.
[10] BStBl I 1999, 304.
[11] BStBl I 2000, 13.
[12] BStBl I 2001, 3.
[13] BStBl I 2002, 4.
[14] BStBl I 2006, 432.
[15] BStBl I 2007, 28.
[16] BStBl I 2007, 630.
[17] BStBl I 2008, 218.
[18] BStBl I 2009, 74.
[19] BStBl I 2009, 866.
[20] BStBl I 2010, 1394.
[21] BGBl I 2014,1266.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Finance Office Premium. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Finance Office Premium 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Inhalt.


Meistgelesene beiträge