Bei einem Drittel reist der Stress mit
Die Techniker Krankenkasse (TK) stellt in ihrer Stressstudie "Entspann dich, Deutschland" fest, dass 30 % der Beschäftigten in Deutschland während des Urlaubs nicht abschalten können. Überdurchschnittlich betroffen sind davon die Beschäftigten der Altersklasse 40 – 59 Jahre. Ebenfalls 30 % – vor allem Männer – denken, dass sie in ihrem Job ständig erreichbar sein müssten, also auch im Urlaub.
Ab 40 werden Stress und Dauerdruck verstärkt wahrgenommen
Von denjenigen, die bei der Stressstudie angaben, nicht abschalten zu können, leiden 75 % unter Stress. 40 % stehen unter Dauerdruck. Davon besonders betroffen sind 40-59-Jährigen sowie die Beschäftigten über 60 Jahre.
Im Urlaub sollte man den Kopf freibekommen
Der TK-Gesundheitsreport belegt auch die Zunahme stressbedingter Krankschreibungen in den letzten 15 Jahren auf mehr als das Doppelte. Fast jeder 6. Fehltag in Deutschland ist inzwischen auf psychische Beschwerden wie Depressionen, Angst- und Belastungsstörungen zurückzuführen. Um den Belastungen entgegenzuwirken, sollte man im Urlaub aktiv für Ausgleich sorgen, nicht an die Arbeit denken und den Kopf freibekommen.
Mal kurz die Mails checken lässt keine innere Ruhe zu
Beliebt ist es, im Urlaub „nur mal kurz die Mails“ zu checken oder mit einem Kollegen zu telefonieren, damit nichts liegen bleibt. Doch so kommt man nicht zur erwünschten und notwendigen inneren Ruhe und kann sich nicht vollständig regenerieren.
Urlaub auch von der ständigen Erreichbarkeit
Wenn es um das Thema ständige Erreichbarkeit geht, sind die Arbeitgeber gefordert. Sie müssen klar Stellung beziehen und ihren Mitarbeitern glaubhaft vermitteln: nach Feierabend und im Urlaub muss niemand erreichbar sein. Dann ist ausschließlich Zeit für Privates, Familie und zur Erholung.
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