18.12.2015 | Top-Thema Prävention mit Humor

Humor fördert die Kommunikation

Kapitel
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Nachdem Kommunikationsforscher und Mediziner den Nachweis erbracht hatten, dass Humor im Allgemeinen und Lachen im Besonderen wirklich die „beste Medizin“ ist, öffneten sich neue Einsatzfelder.

Innerhalb weniger Jahre ist der „Therapeutische Humor“ zu einem festen Begriff in vielen Bereichen des Gesundheitswesens geworden.

Humor und Prävention haben dagegen erst in jüngerer Zeit zueinander gefunden. 

Lachen hängt sehr nah mit Kommunikation und Interaktion zusammen

Selbst wenn wir über uns selbst lachen, lacht ein Teil von uns über einen anderen Teil unserer Persönlichkeit. In der Geschäftswelt gilt Humor als Türöffner. Und das sollte man sich ruhig auf allen Ebenen zu nutze machen. 

Wer zuletzt lacht, ... 

Für Spaß, Kabarett oder unkonventionelle humorvolle Aktionen gibt es in den Unternehmen oft kein Budget. Der Preis dafür ist miese Stimmung bei der Belegschaft. Über die möglichen Folgekosten denkt keiner nach. 

Die Bedeutung der Soft Skills, des gesunden Führens und der Wertschätzung ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Die Fortbildungsangebote in den Unternehmen haben dazu allerdings nicht wirklich zugenommen. In den Weiterbildungsprogrammen werden weiterhin fast ausschließlich handfeste Fertigkeiten wie Verkaufs- oder Telefontraining angeboten. 

... lacht am besten!

Wer Zahlen und Fakten fordert, sollte Zahlen und Fakten auch richtig lesen und interpretieren. Schlechte Laune im Büro, mürrische Kollegen, muffige Vertriebler, lachfreie Schulungen: auf Dauer macht das unglücklich, unzufrieden und krank. 

In deutschen Unternehmen ist die Stimmung oft angespannt

Durch Umstrukturierungen, wirtschaftliche Entwicklungen und Mangel an Transparenz und offener Kommunikation, schwelt vielerorts Unsicherheit. Fragt man die Mitarbeiter, woran das liegt, können sie ihre Gefühle nicht auf Anhieb an bestimmten belastenden Umständen festmachen. Dann kann ein „schräger“ Blick aus einer anderen Perspektive oder ein clowneskes Überzeichnen des Arbeitsalltags ein Wegbereiter sein, um solche Themen aufzudecken und bearbeiten zu können. 

In der Unternehmenskultur sollte der Humor fester Bestandteil sein

Die Folgen davon sind positiv: 

• die Arbeitsmoral verbessert sich,

• die Kreativität steigt,

• die Teamarbeit wird belebt,

• die Konfliktfähigkeit verbessert sich und letztendlich:

• nimmt der wirtschaftliche Erfolg zu. 

Zwei „lächerliche“ Beispiele des Schweizer Weiterbildungstrainer und Coach Bruno Marlin zeigen, dass Humor im Betrieb alles bedeuten kann: 

• ein betriebseigenes Kakophonieorchester oder

• der April wird zum Humormonat bestimmt.

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Schlagworte zum Thema:  Prävention, Humor

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