Die Arbeitsbelastung in den Büros ist auch 2016 gestiegen. Bei einer Studie gaben rund 75 % der Befragten aus Deutschland an, dass die Beeinträchtigungen im Vergleich zum Vorjahr zugenommen habe. Dabei spielt allerdings auch das eigene Verhalten eine Rolle.

Laut dem Wrike Digital Work Report 2016 stört es Bürobeschäftigte am meisten, wenn zu viele Dinge gleichzeitig zu erledigen sind. Das hemmt die Produktivität und senkt die Leistungsfähigkeit. Aber auch Mängel bei der Kommunikation sowie Chaos auf dem Schreibtisch, etwa wenn Unterlagen und Informationen nicht auffindbar sind, wirken sich negativ aus.

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Frauen stören andere Dinge als Männer

Zu viele E-Mails und ständig ineffiziente Meetings nerven Männer mehr als Frauen. Die E-Mail-Flut und vertane Zeit bremsen ihre Produktivität. Frauen dagegen können es nur schwer ertragen, wenn die Kommunikation im Team oder mit Vorgesetzten gestört ist.

Übrigens: Unabhängig vom Geschlecht gehen die Älteren, also die Beschäftigten ab 55 Jahren, anders mit den Belastungen um.

So bleiben Sie auf Dauer produktiv und leistungsfähig

  • Erledigen Sie erst eine Aufgabe, bevor Sie mit der nächsten beginnen.
  • Richten Sie sich einen E-Mail-Filter ein.
  • Schalten Sie die akustische und/oder optische Eingangsfunktion bei Ihrem E-Mail-Programm aus.
  • Bearbeiten Sie E-Mails zu festgelegten Zeiten, max. 3x pro Tag.
  • Verzichten Sie selbst so oft wie möglich auf E-Mails. Klären Sie Dinge öfter telefonisch.
  • Schicken Sie E-Mails nur an einen begrenzten Verteiler.
  • Vereinbaren Sie für Besprechungen nicht nur eine Anfangs-, sondern auch eine Endzeit.
  • Halten Sie die Teilnehmerzahl und die Themen für jedes Meeting so knapp wie möglich.
  • Tauschen Sie sich regelmäßig, zu einem fest vereinbarten Termin im Team aus.
  • Räumen Sie Ihren (virtuellen) Schreibtisch täglich auf.
  • Optimieren Sie Ihr Ablagesystem.
  • Führen Sie ein Ablagesystem ein, das für alle im Team gilt.
Schlagworte zum Thema:  Psychische Belastung, Büro