Fachbeiträge & Kommentare zu Energie

Beitrag aus der verein wissen
Krisenkommunikation für Ver... / 1 Vereinskrise und Krisenmanagement

Eine Krise ist ein Ausnahmezustand. Sie birgt im Extremfall die Gefahr eines Untergangs des Vereins. Sie kann sich über längere Zeit anbahnen, wenn der Verein z. B. wirtschaftlich über seine Verhältnisse lebt oder in Steuerfragen unsauber arbeitet. Oder sie entsteht aus einem akuten Vorfall. Praxis-Beispiel Vor einigen Jahren ist das Vereinsheim eines Sportvereins abgebrannt,...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Wettbewerbsverbote und Nebe... / 5 Fallbeispiel

Praxis-Beispiel Zweit-Gesellschaft mit Strohmann Der Einzelhandelskaufmann Gerald Gern (G) und der Tischlermeister Toni Tisch (T) sind Geschäftsführer der Friedenauer Tischlerei GmbH. G hat vor 3 Jahren begonnen, die Geschäftstätigkeit der GmbH auch auf den Handel mit Türbeschlägen auszuweiten und dies sehr erfolgreich. Der neue Geschäftsbereich finanziert die verlustreiche T...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Forschungskosten/Entwicklun... / Zusammenfassung

Begriff Forschung und Entwicklung beinhalten die systematische Suche nach neuen Erkenntnissen unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden in geplanter Form. Forschung betrifft den generellen Erwerb neuer Erkenntnisse. Entwicklung setzt sich mit der (erstmaligen oder weiterführenden) konkreten Anwendung sowie der praktischen Umsetzung auseinander. Forschung wird definiert als ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Die E-Rechnung – Entwicklun... / 11. OSS: Die "einzige Mehrwertsteuerregistrierung" bei grenzüberschreitenden EU-Umsätzen

Die grenzüberschreitende geschäftliche Tätigkeit brachte von jeher einen hohen Kostenaufwand mit sich, der nicht zuletzt aus den weitreichenden Registrierungs- und Meldepflichten in den einzelnen Mitgliedstaaten resultierte. Mit der Umsetzung der 2. Stufe des Mehrwertsteuer-Digitalpakts zum 1.7.2021 wurden einige Registrierungen für Onlinehändler durch die Einführung des One...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Wärmecontracting / 4.3.2 Grundsatz der Kostenneutralität

Die Kostentragungspflicht des Mieters setzt weiter voraus, dass "die Kosten der Wärmelieferung die Betriebskosten für die bisherige Eigenversorgung mit Wärme und Warmwasser nicht übersteigen". Die bisherige Rechtsprechung des BGH, wonach der Mieter nicht einwenden kann, dass der Betrieb einer Zentralheizung kostengünstiger sei als das Wärmecontracting[1], ist durch § 556c BG...mehr

Beitrag aus der verein wissen
Vereinsbüromanagement in di... / 7 Infrastruktur und Arbeitsplatzgestaltung

Größere Vereine, deren Verwaltungsarbeiten nicht ausschließlich in ehrenamtlicher Tätigkeit erledigt werden, sollten über eine passende Infrastruktur zur Durchführung der Bürotätigkeiten verfügen. Dazu gehören u. a.: ausreichende Bürofläche Kommunikationsmittel (Telefon, E-Mail, Fax) Computer mit Internetanschluss Wichtig sind auch Briefpapier, das auf das Corporate Design des V...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Wärmecontracting / 4.3.1 Verbesserte Effizienz

Die Auslegung des Begriffs der "verbesserten Effizienz" ist streitig. Teilweise wird vertreten, dass es auf die Einsparung von Endenergie ankommt.[1] Nach anderer Ansicht ist zu unterscheiden: In den Fällen des § 556c Abs. 1 Satz 1 BGB (Fullcontracting, Wärmenetz) sei erforderlich, dass nach der Umstellung ein Jahresnutzungsgrad von mindestens 80 % erreicht wird. In den Fälle...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Wärmecontracting / 4.4 Sonderregelung für das Betriebsführungs-Contracting nach § 556c Abs. 1 Satz 2 BGB

Hat der Vermieter mit dem Contractor vereinbart, dass dieser den Betrieb der bestehenden Anlage übernimmt und durch eine verbesserte Einstellung und Wartung dafür sorgt, dass die eingesetzte Energie effektiver als bisher genutzt werden kann (sog. Betriebsführungs-Contracting), so reicht es für die Umstellung aus, wenn der Jahresnutzungsgrad der Anlage vor der Umstellung 80 %...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 2.1 Programm: Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft

Durch das Programm "Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft" unterstützen KfW und BAFA verschiedene Maßnahmen, mit denen die Energieeffizienz von Gebäuden, Maschinen und Produktionsstätten mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten gesteigert werden soll. Gefördert werden beispielsweise Anlagen, die Wärme aus Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen o...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieautarkie / 2 Energieautarkie im Unternehmen

Wenn ein Unternehmen unabhängig(er) von externer Energielieferung sein möchte, muss es gleichermaßen und gleichgewichtig an zwei Stellschrauben drehen: Ersatz und Einsparung. Und es muss alles auf den Prüfstand stellen: die Gebäude und deren Beschaffenheit, die Logistik und die Produktionsprozesse. Die Energieverbräuche müssen für eine energetische Produktionsauftragsplanung...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energiemanagement / 1.3 Wie funktioniert Energiemanagement konkret?

Im Unterschied zu einem Energieaudit wird ein Energiemanagementsystem kontinuierlich gepflegt und "gelebt". Beispielsweise werden regelmäßig Energieverbrauchs-Kennzahlen gebildet und Mitarbeiterschulungen durchgeführt. Die Geschäftsführung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein: Sie macht Vorgaben (beispielsweise zu Energie-Einsparzielen) und definiert energierelevante Unternehm...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energiemanagement / 1.2 Internationale Normung

Für Energiemanagementsysteme sind verschiedene internationale Normen geschaffenen worden, die Standards garantieren und dem Unternehmen mit einer Zertifizierung eine öffentliche Dokumentation ermöglichen. Hinweis Zertifizierung Durch ein standardisiertes System lässt sich dokumentieren, ob im Unternehmen energetisch sinnvoll gewirtschaftet wird. Mit der Zertifizierung kann umw...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 1.4.2 Druckluftsysteme

Eine großes Energiesparpotenzial bieten auch Anlagen, die mit Druckluft arbeiten. Druckluft eignet sich zum Beispiel, um Rohstoffe oder Schüttgüter auch über längere Strecken zu befördern. Die Erzeugung von Druckluft geht jedoch mit einem immensen Energieverbrauch einher: Nur ein Bruchteil der eingesetzten Energie steht durch die Druckluft anschließend als mechanische Energi...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energiemanagement / 2.1 Wie funktioniert Energiemonitoring konkret?

Beim Energiemonitoring müssen große Datenmengen erfasst, aggregiert, zeitsynchron zwischengespeichert, ausgelesen und analysiert werden. Das ist ein komplexer Prozess. Die Energieverbrauchsdaten von Maschinen manuell abzulesen und auszuwerten ist sehr aufwändig und in großen Unternehmen praktisch nicht möglich. Darum kommt hier in der Regel ein spezielles Softwaresystem zum E...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieautarkie / 1 Was bedeutet "energieautark"?

In der wissenschaftlichen Literatur, dem politischen Diskurs und der Praxis werden Begriffe wie "Energieautarkie" oder "Energieautonomie" sehr unterschiedlich verwendet, je nachdem, ob sie sich auf den Endverbraucher, eine Region oder ein ganzes Land beziehen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf einen Trend zur dezentralen Energieversorgung anstatt einer zentralen Energieverso...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energiemanagement / 2 Was ist Energiemonitoring?

Beim Energiemonitoring handelt es sich um eine Form der Überwachung aller Energieträger. Dazu gehören Strom, Gas, Wärme, Öl und Druckluft. Erfolgt eine umfangreiche systematische Erfassung des Energieverbrauchs im Unternehmen, kann dieser durch entsprechende Maßnahmen aktiv gesteuert werden. Energiemonitoring beinhaltet, die Energiedaten aufzuzeichnen und zu messen. Im Anschl...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energiemanagement / 1.1 Gesetzliche Verpflichtung

Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) legt in § 8 fest, dass alle Unternehmen, die einen durchschnittlichen Jahresgesamtenergieverbrauch von mehr als 7,5 GWh pro Jahr in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren hatten, innerhalb von 20 Monaten nach Inkrafttreten (18.11.2023) des Gesetzes ein Energie- oder Umweltmanagementsystem einführen und betreiben müssen, um den Energie...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 1.4.1 Klima- und Kälteanlagen

Die Klimawirkung von Kältesystemen in der Nichtwohngebäudeklimatisierung und der Prozesskälte unterscheidet sich stark. Anhand von Simulationsrechnungen konnte die Studie des Bundesumweltamtes "Nachhaltige Kälteversorgung in Deutschland"[1] zeigen, dass Kältemaschinen mit halogenfreien, natürlichen Kältemitteln deutlich klimafreundlicher abschneiden als HFKW-Anlagen, da erst...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 2.4 Antragstellung

Förderprogramme sind in der Regel zeitlich befristet und ändern sich häufig. Nicht selten hängen sie davon ab, ob (noch) Mittel vorhanden sind. Aus diesem Grund sollten sich Interessenten umfassend und möglichst aktuell informieren, ob und wann eine Antragstellung Sinn macht. Außerdem ist die richtige Reihenfolge zu beachten. Zumeist müssen erst die Fördermittel beantragt wer...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Energieaudit / 1 Gesetzliche Verpflichtung zum Energieaudit

Alle Unternehmen, die kein kleines oder mittleres Unternehmen nach den Kriterien des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind und einen durchschnittlichen Gesamtenergieverbrauch von weniger als 7,5 GWh pro Jahr haben, sind vom Gesetzgeber seit dem 22.4.2015 durch das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) dazu verpflichtet, mindestens ein Energieaudit nach d...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 2.3 Programm: Energieberatung

Projekte, mit denen die Energieeffizienz in Anlagen, Prozessen und Systemen gesteigert werden soll, sind alles andere als banal. Wer sie angeht, wird in der Regel nicht ohne Beratung auskommen. Darum werden im Rahmen des Programms "Bundesförderung für Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme" unter anderem Energieberatungen zur Erstellung von energetischen N...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 1 Steigerung der Energieeffizienz

Gezielte Investitionen in optimierte Prozesse und nachhaltige Technologien senken die Energiekosten, schonen die Klimabilanz und steigern die Wettbewerbsfähigkeit. Doch trotz bereits laufender Anstrengungen, die Energieeffizienz zu erhöhen, schöpfen Industrie, Handel und Gewerbe in Deutschland noch lange nicht alle Potenziale aus. Bis zu 30 % ihres Energieverbrauchs, hat die...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Energieaudit / Zusammenfassung

Überblick Energieaudits sind Schlüsselinstrumente, um energieeffizienzsteigernde Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Sie unterstützen Unternehmen, ihren Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten zu senken. Der wirtschaftliche Nutzen von Energieaudits sowie von Energie- und Umweltmanagementsystemen ist daher als hoch einzuschätzen. Das Audit-Verfahren und wich...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Klimaneutralität / 1 Zielsetzung

Die Art und Weise, wie wir gegenwärtig als Gesellschaft, als Unternehmen und als Verbraucher Energie erzeugen und nutzen, ist nicht nachhaltig. Die dabei entstehenden Treibhausgas-Emissionen und der immense Ressourcenverbrauch gefährden die natürlichen Lebensgrundlagen. Wir brauchen einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme auf eine nachhaltige Energieerzeugung...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Energieaudit / 2 Durchführung des Audits

Energieaudits sind Schlüsselinstrumente, um energieeffizienzsteigernde Maßnahmen zu identifizieren und umzusetzen. Sie sollen den Unternehmen ein Instrument an die Hand geben, ihren Energieverbrauch zu analysieren und bewusste Entscheidungen über die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen vorzubereiten. Das Energieaudit muss dabei den Anforderungen aus der DIN 16247-1 genügen, die ...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / Zusammenfassung

Überblick Der grundlegende Umbau der Energieversorgung auf eine nachhaltige Energieerzeugung ist ohne eine effizientere Energienutzung nicht möglich. Energieeffizienz ist die größte Energiequelle – gerade auch in Unternehmen. Sie zu steigern, ist daher für eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien unverzichtbar. Für mehr Effizienz bei der Energienutzung lassen si...mehr

Beitrag aus WohnungsWirtschafts Office Professional
Klimaneutralität / 3.3 Kompensation von Restemissionen

Nicht alle CO2-Emissionen sind vermeidbar. Konsequent ist, wenn Unternehmen ihre Restemissionen durch Klimaschutzprojekte kompensieren. Für zertifizierte Klimaneutralität ist ein solcher CO2-Ausgleich explizit erforderlich. Klimaschutzprojekte sind in unterschiedlichen Bereichen und im globalen Maßstab möglich. Beispielsweise können Unternehmen sich für erneuerbare Energien, ...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 2.2 Programme: Energetische Gebäudesanierung und klimafreundlicher Neubau

Im Rahmen des Programms "Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)" fördert die KfW die energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden wie Büro-, Produktions- oder Lagergebäuden. Voraussetzung für die Förderung ist, dass durch die Sanierungsmaßnahmen mindestens der KfW-Effizienzgebäude-Standard 70 erreicht wird. Die Immobilie muss zum Zeitpunkt des Fö...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Energieeffizienz / 2 Förderung der Energieeffizienz

Der grundlegende Umbau der Energieversorgung auf eine nachhaltige Energieerzeugung ist nicht möglich ohne eine effizientere Energienutzung. Energieeffizienz ist die größte Energiequelle – gerade auch in Unternehmen. Um sie zu steigern, ist eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien unverzichtbar. Umfangreiche Fördermaßnahmen sollen Anreize dafür setzen, besonders ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Gesunder Schlaf / 6.2.2 Stress

Stress bedeutet Aktivierung von Energie und steht somit ebenfalls im Konflikt mit dem Prozess des Schlafens und Herunterfahrens. Durch folgende Verhaltensweisen in Bezug auf individuellen Stress lässt sich die Schlafqualität positiv beeinflussen: Persönliche Stressfaktoren identifizieren und achtsamen Umgang finden bzw. langfristig Lösungen finden (z. B. durch vertrauensvolle...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Gewinn- und Verlustrechnung... / 4.1.1.5 Materialaufwand (Positionen 5a und 5b nur GKV)

Rz. 83 In der GuV-Rechnung kommt diese Position nur beim Gesamtkostenverfahren vor; beim Umsatzkostenverfahren geht der Materialaufwand in die entsprechenden Funktionskosten (Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen, Vertriebskosten, allgemeine Verwaltungskosten oder sonstige betriebliche Aufwendungen bei nicht möglicher Zuordnung zu einem ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Besteuerung unentgeltlicher... / 4.3.1 Lieferung von Wärme an den Spargelbauern

Die unentgeltliche Abgabe der Wärme an den Spargelbauern wird einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt, da bei der Lieferung von Gegenständen nach § 3 Abs. 1b Satz 1 Nr. 3 UStG auch Wertabgaben aus unternehmerischen Gründen zu erfassen sind. Die Abgabe von Wärme gilt als Lieferung, da Wärme im Wirtschaftsverkehr wie ein körperlicher Gegenstand behandelt wird.[1] Da B aus...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Gasspeicherumlage: Geplante Entlastungen bei Energiepreisen

Das Kabinett hat Entlastungen bei den Energiepreisen beschlossen. Unternehmen und Verbraucher sollen ab 2026 von den Kosten der Gasspeicherumlage befreit werden. Eine pauschale Stromsteuersenkung gibt es nicht. Das ist konkret geplant. Das Bundeskabinett hat am 6.8.2025 die Abschaffung der Gasspeicherumlage ab Januar 2026 beschlossen. Unternehmen und Verbraucher sollen um ins...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Ärger um BEG-Fördermittel: Diese Titel sollen gekürzt werden

Im Bundeshaushalt 2026 wurden die BEG-Fördermittel für die energetische Sanierung massiv zusammengestrichen – das betrifft auch Wohngebäude. Die Immobilienwirtschaft sieht das als "fatales Signal" für die Energiewende. Die Bundesregierung hat am 30.7.2025 einen Haushaltsentwurf für 2026 und einen neuen Finanzplan bis 2029 beschlossen. Im Etat für den Klima- und Transformation...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwarz/Pahlke, AO § 64 Ste... / 2.2.2 Einzelne wirtschaftliche Betätigungen

Rz. 6 Die Durchführung von Werbung ist grundsätzlich steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb; zur Werbung bei sportlichen Veranstaltungen vgl. § 67a AO Rz. 29. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb liegt aber nur vor, wenn die Körperschaft selbst die Werbung durchführt; die Vermietung von Vereinseinrichtung zur Durchführung von Werbung durch andere ist steuerfrei...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.2.1 Definition von KPIs und Indikatoren: Klimaleistung messbar machen

Die Entwicklung und Implementierung geeigneter Key Performance Indicators (KPIs) ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität. Erst durch klar definierte Kennzahlen lassen sich Fortschritte in der Emissionsreduktion systematisch erfassen, bewerten und steuern. Gleichzeitig stellen sie sicher, dass Nachhaltigkeitsziele nicht nur kommuniziert, sondern auch überpr...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.4.4 Monitoring und Controlling – Fortschritt sichtbar machen

Ein umfassendes Monitoring-System ist wichtig, um sicherzustellen, dass die ergriffenen Maßnahmen wirken, und um bei Bedarf gegensteuern zu können. Der Aufbau eines strukturierten Nachhaltigkeits-Controllings hat zum Ziel den Status quo transparent zu erfassen, die Wirkung einzelner Maßnahmen regelmäßig zu evaluieren und Optimierungspotenziale frühzeitig zu identifizieren. D...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.2 Kurzfristige und langfristige CO2-Bilanzierung – Strategieentwicklung im Übergang zur Klimaneutralität

Die Erstellung einer belastbaren CO2-Bilanz ist ein zentraler Bestandteil jeder Dekarbonisierungsstrategie. Sie bildet nicht nur die Grundlage für operative Maßnahmen, sondern dient auch der internen Steuerung, externen Kommunikation und regulatorischen Absicherung. Unternehmen stehen dabei vor der Wahl zwischen einem kurzfristig umsetzbaren, aber groben Proxy-Ansatz und ein...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.4.3 Konkrete Maßnahmenpläne definieren

Für jede priorisierte Maßnahme wird ein Maßnahmenbündel mit klar definierten Umsetzungsschritten erstellt. Darin enthalten sind: Ein konkretes Ziel (z. B. Reduktion des Heizenergieverbrauchs um 30 % im Hauptgebäude) Die technische Lösung (z. B. Einbau von Wärmepumpen, Anbindung an Solarenergie) Ein realistischer Zeitrahmen (kurzfristig: < 1 Jahr, mittelfristig: 2 – 5 Jahre, lan...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.4.1 Clustering: Die Hauptemittenten identifizieren und kategorisieren

Im ersten Schritt werden alle wesentlichen Emissionsquellen im Unternehmen systematisch erfasst und nach bestimmten Kriterien geclustert. Dies schafft Transparenz über die größten Hebel zur CO2-Reduktion. Zunächst erfolgt die Einteilung nach primären Emissionskategorien: Gebäude (Heizung, Kühlung, Stromverbrauch), Prozesse (z. B. Produktionsanlagen, Maschinen) und Transport ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.1 Klare Governance und Entscheidungsstruktur als Rückgrat

Ein zentraler Schritt war die Einrichtung einer robusten Governance-Struktur, die das Thema Dekarbonisierung dauerhaft auf Managementebene verankerte. Das Unternehmen etablierte ein interdisziplinäres Steuerungsgremium, das aus Vertretern der Geschäftsleitung, der Technik, des Einkaufs, der Logistik und des Nachhaltigkeitsteams bestand. Dieses Gremium übernahm nicht nur die ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 5.3.4 Weiterer strategischer Hebel: Strom als zentrales Element der Dekarbonisierung

Neben der Mobilität ist der Energieverbrauch – insbesondere in Form von elektrischer Energie – ein zentraler Bestandteil der Scope-2-Emissionen und somit ein entscheidender Hebel innerhalb der unternehmensweiten Dekarbonisierungsstrategie. Der gezielte Umstieg auf grünen Strom bietet ein direktes und messbares Potenzial zur CO2-Reduktion und wurde daher als konzernweites Zie...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 3.2 Die zentralen Schritte auf dem Weg zur Klimaneutralität (im Überblick)

Der Weg zur Klimaneutralität beginnt mit einer umfassenden Ausgangsanalyse, in der die aktuellen CO2-Emissionen aus Produktion, Energieverbrauch, Fuhrpark und logistischen Abläufen erfasst werden. Dabei werden auch die relevanten Standorte – wie Produktionswerke, Lager und Vertriebszentren – systematisch betrachtet. Auf dieser Basis werden die Systemgrenzen definiert, meist ...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.2 Industrien mit besonders hohem Einfluss auf Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung

Einige Industrien stechen dabei besonders hervor, was ihren Beitrag zu Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung betrifft. Bergbau und Metallindustrie Der Abbau von Rohstoffen führt zu großflächiger Entwaldung, Wasserverschmutzung und Artenverlust. Allein die Stahlproduktion verursacht durchschnittlich 1,8 Tonnen CO2 pro Tonne Stahl – ein gewaltiger Fußabdruck für einen Grundba...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 4.1.2 Definition der Rahmenbedingungen und Zielsetzungen

Bevor konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung entwickelt werden können, müssen zunächst die Rahmenbedingungen und Zielsetzungen klar definiert werden. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Strategie realistisch, umsetzbar und anschlussfähig an regulatorische Anforderungen zu gestalten. Zentral ist die Frage, ob bereits eine vollständige CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footpri...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 1.1 Umweltschäden durch nicht nachhaltiges Wirtschaften

Die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung in der Industrie ist dringlicher denn je. Unsere gegenwärtigen, oft noch nicht nachhaltigen Wirtschaftsweisen verursachen massive ökologische Schäden, deren Folgen weit über Umweltthemen hinausreichen – sie bedrohen unsere wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und globale Gesundheitssysteme. Die drei gravierendsten Umweltschäden...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Dekarbonisierung in Scope 1... / 2.1 Was bedeutet Dekarbonisierung – und warum ist sie so entscheidend?

Wichtig Was bedeutet Dekarbonisierung? Dekarbonisierung bezeichnet den gezielten Prozess der Reduktion von CO2-Emissionen in Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, langfristig eine klimaneutrale Zukunft zu erreichen. Sie gilt als zentrales Element der globalen Nachhaltigkeitstransformation – und wird von zahlreichen Studien, wie etwa vom Fraunhofer-Institut für System- und...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2.1 Einsparung von Endenergie

Rz. 3 Der Begriff der Endenergie wird in § 555b nicht näher bestimmt. Hinweis Endenergie Gesetzesbegründung Nach der Gesetzesbegründung ist hierunter die Menge an Energie zu verstehen, die der Anlagentechnik eines Gebäudes (Heizungsanlage, raumlufttechnische Anlage, Warmwasserbereitungsanlage) zur Verfügung stehen muss, um die für den "Endverbraucher" (also insbesondere den Mi...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2.2.3 Einsparmaßnahmen

Rz. 16 Bauliche Veränderungen zur nachhaltigen Einsparung nicht erneuerbarer Primärenergie sind ebenfalls duldungspflichtig. Darunter fällt auch der Anschluss an die Fernheizung, die mit Kraft-Wärme-Koppelung Energie einspart (LG Berlin, Urteil v. 10.11.2017, 65 S 151/17, GE 2018, 55 [57]). Insoweit sind die Ausführungen des BGH zur Einsparung von Heizenergie bei Kraft-Wärme...mehr

Kommentar aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kinne/Schach/Bieber, BGB § ... / 2 Energieeinsparungsmaßnahmen

Rz. 2 Gem. § 555b Nr. 1 i. V. m. § 555d Abs. 1 hat der Mieter nicht nur Maßnahmen zur Einsparung von Endenergie, sondern auch solche zur Einsparung nicht erneuerbarer Primärenergie zu dulden. Die Regelung entspricht teilweise dem bislang geltenden § 554 Abs. 2 Satz 1, sodass insoweit die bisherige Rechtsprechung herangezogen werden kann. Unerheblich ist, ob die Maßnahme den ...mehr