Fachbeiträge & Kommentare zu Energie

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 5.2.2 Market-Based Method (marktbasierte Methode mit Individualfaktoren)

Die marktbasierte Methode berücksichtigt den spezifischen Energieversorgungsvertrag des Unternehmens und die Emissionen, die durch die gekaufte Energie entstehen. Wenn das Unternehmen Strom aus erneuerbaren Quellen – z. B. über Zertifikate wie Herkunftsnachweise oder Power Purchase Agreements (PPA) (Details dazu finden Sie im Kapitel 6 des Buchs) – einkauft, können niedriger...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 1 Wie tragen Unternehmen und ihre Aktivitäten zum Klimawandel bei?

Es sind mannigfaltige Aktivitäten jedes Unternehmens, die zum Klimawandel beitragen. Klimabelastende Beiträge von Organisationen aller Größen und Branchen haben fast immer ihre Ursache in der Bewegung oder Veränderung von Stoffströmen. Hier wird zunächst eine rein qualitative Betrachtung vorgenommen, um einen Überblick zu gewinnen. Wie die Klimabeiträge zu quantifizieren sin...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 3 Die vorgebliche Klimaneutralität einiger Unternehmen heute

Die Sicht auf"klimaneutrale" Unternehmen 2022 Wenn man die Frage, was klimaneutrale Unternehmen sind, Ende 2022 in die damalige Version der KI-Software ChatGPT eingab, dann erhielt man (Versuch am 27.12.2022) folgende Antwort: "A carbon neutral corporation is a company that has zero net carbon emissions. This means that the company has taken steps to offset any carbon emission...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 2.2 Die aktuellen Klimaziele Indiens und ein Blick auf die USA

Auch Indien duckt sich nicht weg Für Indien sind aufgrund des rasanten Wirtschaftswachstums, der hohen Bevölkerungszahl und des hohen Energiebedarfs die Herausforderungen noch größer. Dennoch hat Indien auf der COP26 in Glasgow im Jahr 2021 erstmals ein langfristiges Ziel bekanntgegeben: bis 2070 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Das ist natürlich mit Blick auf das Pariser ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.2 Wann hilft Grünstrom der Klimabilanz?

Der Bezug von Netzstrom enthält einen Emissionsfaktor, der sich in Deutschland in den letzten Jahren durch den Ausbau der Erzeugung erneuerbarer Energien erfreulich reduziert hat, das Tempo reicht aber nicht aus, um ambitioniert in Richtung eigener Klimaneutralität im Sinne von Net Zero im Scope1 und Scope 2 voranschreiten zu können. Sehr viele Unternehmen haben sich daher i...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Unternehmen und ihre wesent... / 2 Gute Gründe, ein Unternehmen klimaneutral zu gestalten

Stellen Sie sich vor, sie könnten ihren Kunden oder ihren begehrten Bewerbern gegenüber nicht nur behaupten, sondern belegen, dass Ihr eigenes Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität ist oder deutlich klimafreundlicher agiert als Ihre Marktbegleiter. Wäre das nicht auch in ihrer Branche ein erheblicher Wettbewerbsvorteil? Unternehmen können sich für Kunden, die klimaneut...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.1 Energieeffizienz verbessern

Für die relativ wenigen Unternehmen, in denen Fernwärme und deren vorgeschaltete Emissionen einen Teil des Scope 2 ausmachen, muss natürlich geprüft werden, ob die benötigte und bezahlte Fernwärme überhaupt in dieser Menge erforderlich ist. Oftmals passt die Auskühlung des Heizwassers nicht – die Temperaturspreizung zwischen Vorlauf und Rücklauf sollte mindestens 18 K, besse...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 2.10 Förderprogramme Investition von Unternehmen

Einzelbetriebliche Investitionsförderung am Beispiel Schleswig-Holstein Dieses Förderprogramm ist ein Zuschussprogramm und ist in einigen anderen Bundesländern mit anderen Bezeichnungen ebenfalls vorhanden. Das Förderziel ist die Stärkung der Anpassungs- und Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft sowie der Ausgleich von Standortnachteilen im Sinne einer ausgewogenen u...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 5.2.1 Location-Based Method (standortbasierte Methode)

Diese Methode verwendet den durchschnittlichen Emissionsfaktor des Stromnetzes an dem geografischen Standort, an dem der Energieverbrauch stattfindet. Sie berücksichtigt die Gesamtzusammensetzung der Stromerzeugung (Kohlekraft, Wind, Solar etc.) in der Region, ohne zu berücksichtigen, ob das Unternehmen spezielle Verträge für grüne Energie abgeschlossen hat.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 5.3.1 Die Rahmenbedingungen für Scope 3

Wichtig Scope-3-Emissionen Scope-3-Emissionen nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) umfassen alle indirekten Treibhausgasemissionen entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens, die nicht unter Scope 1 (direkte Emissionen) oder Scope 2 (indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie) fallen. Das GHG unterscheidet im Bereich des Scope 3 der indirekten Emissionen...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 6.2 Die Vorgehensweise zur Revidierung der Klimaambition

Hinweis Arbeitshilfe "Checkliste Revidierte Klimaambition" Diese Checkliste hilft, die wesentlichen Aspekte der revidierten Klimaambition aus einer strategischen Führungsperspektive zu hinterfragen und sicherzustellen, dass sie wirksam und zukunftsfähig ist. Zur Arbeitshilfe Es ist empfehlenswert, eine technisch versierte Taskforce von Ingenieuren, Haustechnikern und Entwickler...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.5.7 Druckluftspeicher (CAES, Compressed Air Energy Storage) und Pumpspeicherkraftwerke

Druckluftspeicher (CAES, Compressed Air Energy Storage) und Pumpspeicherkraftwerke kommen nur für Großanwendungen und Infrastrukturvorhaben infrage und dürften für den typischen Industriebetrieb keine Option sein.mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.1 Transformation in der Stahlindustrie

Die Stahlindustrie in Europa steht unter einem gewaltigen Wettbewerbsdruck, da in asiatischen Ländern Stahl in gigantischen Mengen und oft subventioniert durch den Staat produziert wird. Das drückt natürlich die Preise auf dem Weltmarkt. Für Premiumanwendungen im Automobilbau, Maschinen- und Anlagenbau oder in Windkraftanlagen bleibt europäischer Stahl wegen seiner hohen Qua...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.5.4 Wasserstoffspeicher (Power-to-Gas)

Die PtG-Wasserstoffspeicherung ermöglicht die langfristige Speicherung großer Energiemengen und ist flexibel nutzbar, sowohl für die Stromerzeugung (Brennstoffzellen) als auch für industrielle Anwendungen und die Mobilität. Die Achillesferse sind die immensen Kosten von etwa 800 bis 1.500 EUR/kWh, aber die Kosten sinken durch Innovation bei den Elektrolyseuren und durch Skal...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.5.2 Blei-Säure-Batterien (BSB)

Die Anschaffungskosten für BSB sind mit 100 bis 200 EUR/kWh im Vergleich zu anderen Speichertechnologien sehr günstig. Zudem sind sie eine zuverlässige Technologie bei einfacher Wartung. Allerdings ist ihre Lebensdauer und Effizienz niedriger als die von Lithium-Ionen-Batterien. Durch die geringere Lebensdauer (Zyklenstabilität) und niedrigere Energiedichte sind sie geeignet...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.4 Nutzung von Power Purchase Agreements

Wenn Flächen, Windhöffigkeit und andere Kriterien keine oder nicht genügend regenerative Eigenerzeugung erlauben, muss der grüne Strom von Anlagen außerhalb es Bilanzkreises bezogen werden. Auch ein Power Purchase Agreement (PPA) ist für die Gesamtreduktion der THG-Emissionen nur sinnvoll, wenn die Anlage für die Nachfrage neu zugebaut wird. Vom Grundprinzip her wird bei Nut...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 3.1 Die entwickelnden Organisationen des GHG Protocol: WBCSD und WRI

World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) 1990 beauftragte der damalige Generalsekretär der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, Maurice Strong, den Schweizer Unternehmer Stephan Schmidheiny damit, die nachhaltige Entwicklung bei den führenden Wirtschaftsvertretern der Welt in Vorbereitung auf den Erdgipfel von 1992 – die Konferenz für Umwelt und Entwickl...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.1.4 Belüftung und Klimatisierung

Ein wahre Fundgrube, um Effizienzpotenzialen zu entdecken, ist oftmals der Bereich Belüftung von Verwaltungsgebäuden und Hallen. Es sollte klar sein, dass die Lüftungsmotoren geregelt ausgelegt sein müssen und wie alle geregelten Antriebe mit einem Frequenzumrichter auszustatten sind. Ein solcher passt die Frequenz und Spannung, die an den Motor geliefert wird, an die benöti...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.3.1 Photovoltaik (PV)

Der Favorit der meisten Unternehmen ist Photovoltaik (PV). Das Flächendargebot – die Flachdächer von Industriebetrieben, aber auch nicht genutzte Flächen oder Parkdecks und Parkplätze, die mit Photovoltaik überdacht werden – ist neben der hohen Flexibilität und Skalierbarkeit der Grund dafür, dass PV die häufigste regenerative Eigenerzeugung in Unternehmen darstellt. Wegen de...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.5.3 Redox-Flow-Batterien (RFB)

Für RFB sind nahezu unbegrenzte Lade- und Entladezyklen möglich, was eine extrem lange Lebensdauer bedeutet. Die Kapazität und die Leistung können unabhängig voneinander skaliert werden. RFB haben zwar höhere Anfangsinvestitionen (etwa 400 bis 800 EUR/kWh), sind aber aufgrund ihrer langen Lebensdauer und der nahezu unbegrenzten Zyklenzahlen recht kosteneffektiv über die gesa...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutrale Unternehmen s... / 5.1 Photovoltaik in Indien

Kurzbeschreibung und Übersicht über die Fakten Ziel des damals zu bewertenden Bundled Solar Power Project war es, in Indien Strom aus erneuerbaren Energiequellen (Solarenergie) zu erzeugen. Der erzeugte Strom wurde in das regionale Netzsystem eingespeist, das unter die Zuständigkeit des indischen Stromnetzbetreibers fällt. Das Bundled Solar Power Project sollte die Entwicklun...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / Zusammenfassung

Eine fundierte Klimastrategie beginnt mit der exakten Erfassung aller Treibhausgasbeiträge eines Unternehmens, denn nur messbare Größen erlauben es, Ziele zu setzen, Fortschritte zu prüfen und Verantwortung klar zuzuweisen. Grundlage dafür ist das "Carbon Accounting", das sämtliche klimawirksamen Gase in Kohlendioxidäquivalente (CO2eq) umrechnet; ihr Treibhauspotenzial wird ...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 1.2.4 Steuerberater, die Fördermittelberatung für Energieeffizienz und Umwelt anbieten wollen

Der Steuerberater als Fördermittelberater in Umwelt- und Energieeffizienzfragen benötigt technisches Know-how, um die möglichen Förderprogramme im Vorfeld einer Beantragung abschätzen zu können. Die vielfältigen Programme zum Umweltschutz in Unternehmen und Energieeffizienz legen den Schwerpunkt auf die CO2-Einsparung oder die Einsparung von elektrischer Energie oder die Ein...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.5 Reduzierung des Netzstrombezugs durch Zwischenspeicherung

Sollte es gelungen sein, unter Berücksichtigung der individuellen Randbedingungen des jeweiligen Unternehmens, eine kostengünstige, regenerative Eigenerzeugung zu installieren, dann wird man insbesondere bei Photovoltaik oder eigenen Wind-Stromanlagen feststellen, dass es viele windige oder sonnige Stunden im Jahr gibt in denen der kostengünstig erzeugte, regenerative Strom ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.1.1 Das Antriebskataster

In nahezu jedem Unternehmen gibt es zahlreiche elektrische Antriebe in Form von Elektromotoren für Fördertechnik, Walzen, Zu – und Abluftsysteme oder Pumpen etc. Elektrischer Strom wird hier in Bewegungsenergie umgewandelt. Es ist eine Binsenweisheit, dass sich der Stromverbrauch durch den Ersatz von älteren Antrieben durch modernste Motoren um über 40 Prozent reduzieren läs...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 3 Anforderungen an eine wirksame Klimapolitik

Um mehr Unternehmen auf einen Transformationskurs zu leiten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu gewährleisten, bedarf es einer wirksamen, soliden, industriefreundlichen Klimapolitik und eben keiner Politik, die durch überdetaillierte Regeln eine De-Industrialisierung von Deutschland oder Europa nach sich zieht. Wir brauchen ein investitions- und innov...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.3.2 Kleine Windanlagen

Von "kleinen Windanlagen" spricht man, wenn die Gesamthöhe (das ist die Höhe des Durchgangs der höchsten Flügelspitze über der Geländeoberkante) unter 50 m beträgt. Kleine Windanlagen unter 30 m Gesamthöhe benötigen in den meisten Bundesländern nur eine Baugenehmigung und gelten nicht als Sonderbauten. Für Anlagen unter 10 m Gesamthöhe wird meist auf eine Genehmigung verzich...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.3.4 Eigene Biogaserzeugung für die Kraft-Wärme-Kopplung

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenige Unternehmen die Option, eine eigene Biogaserzeugung zu errichten, nutzen, obwohl sie Zugang zu geeigneten Biomassequellen haben und Wärme und Strom vor Ort effizient nutzen könnten. Natürlich steht die Option nicht allen Unternehmen offen, aber Fleischverarbeitungsbetriebe, Großbäckereien, Brauereien und jedwede Lebensmittelverarbe...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 5.3.3 Die 15 Kategorien des Scope 3 im Detail: Die sieben Downstream-Kategorien

Nach den acht Upstream-Kategorien wenden wir uns allem zu, was nach der Fertigung im Unternehmen passiert, den nachgelagerten Emissionen (Downstream-Emissionen): Hier gilt der Bilanzansatz ab Werktor, durch das das Produkt das Werk des Herstellers verlässt, bis zum Moment der endgültigen Verwertung oder Beseitigung des Produktes, englisch Gate-to-Grave. 9. Nachgelagerter Tran...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 7.2 Klimabewusste Beschaffung

Das Beschaffungswesen jedes Unternehmens birgt erhebliche Verbesserungspotenziale für den Klimaschutz, die in einem Business as Usual nicht erschlossen werden können und die auch von vielen Firmen mit UMS oder EnMS hoher Reifegrade nicht gehoben werden. Zunächst ist klar, dass eine klimasensible Beschaffung auf jeden Fall die Emissionen eines Unternehmens im Scope 3 reduziere...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 3.3.3 Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) unter Nutzung von Biogas

Eine Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) unter Nutzung von Biogas ist eine die Klimabilanz entlastende Option, wenn sie richtig umgesetzt wird. Biogas wird aus organischen Abfällen, Gülle, Energiepflanzen oder anderen biologischen Materialien gewonnen; bei der Verbrennung von Biogas wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben. Die Rand...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 2.2 Wärmebedarf erfassen und Effizienzpotenziale nutzen

Um den Ausstieg aus der Verfeuerung fossiler Energieträger zur Beheizung von Gebäuden oder Prozessen in der Produktion zu schaffen, braucht man zunächst eine solide ingenieurtechnische Bedarfsanalyse. Für ein mittel- oder langfristiges, auch finanzierbares Konzept zur Energieversorgung muss der gesamte Gebäudebestand untersucht werden. Hierfür werden die Gebäudedaten erfasst...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 2.1 Überblick zu Fördermitteln

Steuerberater, die sich das Beratungsfeld Fördermittelberatung erschließen möchten, stehen einer Vielzahl unterschiedlicher Fördermöglichkeiten gegenüber. Dabei tauchen oft Fragen wie" Was sind Fördermittel?", "Was sind Beihilfen?" oder "Was sind Subventionen?" auf. Diese Begriffe sind nicht immer klar definiert und werden häufig missverstanden. a) Fördermittel und Beihilfen L...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 2.1 Chinas Klimaambitionen

China ist in absoluten Zahlen der größte Emittent von Treibhausgasen, im Jahr 2021 waren das 11,9 Milliarden t, was etwa 31 Prozent der globalen CO2-Emissionen entspricht. 48 Prozent der chinesischen CO2-Emissionen resultieren aus der Elektrizitätsversorgung, die immer noch von fossilen Brennstoffen, insbesondere von Kohle, dominiert wird. Weitere 36 Prozent stammen aus Indus...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 4.3 Tourismus-Branche: Der Weg der TUI AG

Ein weiteres mustergültiges Beispiel für eine Branche, deren Weg zu einer echten Treibhausgas- oder gar Klimaneutralität lang und komplex ist, bietet der Touristikkonzern TUI, dessen CEO Sebastian Ebel und sein Chief Sustainability Officer Thomas Ellerbeck zu einem sehr substanziellen Interview im Dezember 2024 zur Verfügung standen. Praxis-Beispiel TUI AG Mit den 130 Flugzeug...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 2.1 Scope 1 granular betrachten und Reduktionspotenziale registrieren

Die direkten Emissionen des Unternehmens aus eigenen Quellen gehören zunächst granular betrachtet. Jeder einzelne Prozess, aus dem klimawirksame Gase emittiert werden, muss betrachtet werden und es muss gefragt werden, ob und wie diese Emission reduziert oder vermieden werden kann – sei es durch Technologiewechsel, Wechsel von Energieträgern oder andere Strategien, die in di...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 3.1 CO2-Bepreisung

Die CO2-Bepreisung setzt einen Preis auf Treibhausgasemissionen, um die externen Kosten für Umwelt- und Klimaschäden zu internalisieren, indem fossile Energien teurer werden. Wenn klimaschädliches Verhalten teurer ist, schafft das einen finanziellen Anreiz, Emissionen zu reduzieren, und klimafreundliche Alternativen werden wettbewerbsfähiger. CO2-Preise katalysieren Innovati...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Klimaneutralität im gesells... / 3.7 Kommunikationsdefizite und Irrglaube beseitigen

Um die Energiewende durchzusetzen, muss die Regierung sie besser erklären als bislang und ihr Kommunikationsdefizit und Irrwege beseitigen. Es war ein Irrweg, zuzulassen, dass durch Lobbyisten Ängste geschürt werden: Durch die Energiewende wird unser Land nicht im Chaos versinken und dauerhaft werden ohne Energiewende die Energiepreise eher noch teurer. Der zweite Irrweg ist ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Klimakommunikation / 3 Handlungsprinzipien für seriöse Klimakommunikation

Die angemahnte Austerität fördert die Konzentration auf die Kernbotschaften, die präzise und direkt vermitteln, was erreicht wurde. Eine offensive Kommunikation über Klimaambitionen und erzielte Erfolge bedeutetkeinesfalls, dass ein Unternehmen laut und übermäßig werbend agieren muss. Jede Kommunikation zu Klimaschutzthemen muss konsistenten, belegbaren Inhalten folgen und es...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / Zusammenfassung

Alle Unternehmen, die eine wirksame Klimastrategie implementieren möchten, müssen nicht nur "einfach mal gewisse Anstrengungen machen", sondern wirklich zu massiven Veränderungen bereit sein, um irgendwann nach einem langen Weg Klimaneutralität zu erreichen. Technische Veränderungen und oft auch tiefgreifende Umstellungen spielen dabei die zentrale Rolle. Dieses Kapitel beleu...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 2.9 Förderprogramme Gründung

ERP-Gründerkredit – StartGeld Das Förderziel des Programms ist die Förderung von Existenzgründungen und junger Unternehmen in Deutschland durch zinsgünstige Darlehen. Gefördert werden können alle Formen der Existenzgründung: Errichtung oder Übernahme bestehender Unternehmen sowie der Erwerb einer tätigen Beteiligung. Dazu gehören auch Gründungen, die im Nebenerwerb starten, un...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Carbon Footprint: Die Basis... / 6 Der testierfähige Bericht zur Bilanzierung der Treibhausgasemissionen

Der Corporate Carbon Footprint wird, wie bereits beschrieben, berechnet, um die Treibhausgasemissionen (THG) systematisch zu quantifizieren, zu überwachen und transparent darzustellen. Die Norm ISO 14064-1 verlangt eine umfängliche schriftliche Dokumentation über die Berechnung des CCF – aber auch unabhängig von der normativen Forderung ist unabdingbar, dass ein Bericht zum ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Zukunftsfähige Praxis: Wie ... / 4.14 Emissionen aus Franchising

Auch, wenn es nur für einige Unternehmen einschlägig ist, soll den Methoden in dieser Unterkategorie Raum geben werden, denn ein Franchisegeber kann durch klare Standards, Schulung, technische Unterstützung, Monitoring und Anreize erheblich dazu beitragen, die Scope-3-Emissionen zu reduzieren. Das stärkt nicht nur die Klimabilanz der Marke, sondern verbessert auch das Ansehe...mehr

Kommentar aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwarz/Pahlke, AO § 12 Bet... / 3.2 Feste Einrichtung

Rz. 16 Der Begriff der Geschäftseinrichtung wird weit ausgelegt. Grundsätzlich kann jeder körperliche Gegenstand, der als Grundlage der Unternehmenstätigkeit geeignet ist, eine Geschäftseinrichtung sein.[1] Es muss sich um eine „feste“ Geschäftseinrichtung mit einer festen Beziehung zu einem bestimmten Teil der Erdoberfläche handeln, die von einer gewissen Dauer ist, der Tät...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Fördermittelberatung als ne... / 1.3 Benötigte Ressourcen

Personelle Ressourcen Aufgrund der umfangreichen Beratungsdetails in den unterschiedlichen Beratungsfeldern der Fördermittelberatung ist es sinnvoll, dass ein Steuerberater sich auf das Beratungsfeld der Fördermittelberatung konzentriert bzw. spezialisiert. Eine verantwortliche Beratung kann hierbei nicht delegiert werden. Steuerfachangestellte ohne umfangreiche Aus- und Weit...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Sustainability Office
Die Aktualität der Klimakrise / 3 Leitplanken für Auswege aus der Klimakrise

Für mich als seit 1991 auf dem Sektor des betrieblichen Umweltschutzes tätigen Insider ist eine Tatsache besonders frustrierend: Seit 40 Jahren liegen die Fakten auf dem Tisch. Im Jahr 1986 erschien der Spiegel mit der Schlagzeile "Die Klima-Katastrophe" und einem Titelbild, das den Kölner Dom im Wasser abbildete, womit zumindest in Deutschland die mediale Diskussion des The...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / E. Absicherung von nicht finanziellen Posten

Rn. 399 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Nach § 254 Satz 2 gelten als "Finanzinstrumente im Sinn des Satzes 1 [...] auch Termingeschäfte über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren". Diese Definition bezieht sich an dieser Stelle nur auf die Sicherungsinstrumente i. S. d. § 254 Satz 1. Nach der RegB (vgl. BT-Drs. 16/12407, S. 170) ermöglicht § 254 Satz 2 die in der Praxis gängige...mehr

Kommentar aus Küting, Handbuch der Rechnungslegung - Einzelabschluss (Schäffer-Poeschel)
Küting/Weber, Handbuch der ... / 2. Warentermin- und -optionsgeschäfte

Rn. 107 Stand: EL 45 – ET: 02/2025 Nach § 254 Satz 2 "gelten" als Finanzinstrumente i. S. d. § 254 Satz 1 "auch Termingeschäfte über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren". Hierbei handelt es sich um eine gesetzliche Fiktion, nach der (normale) auf den physischen Bezug oder die Lieferung gerichtete schwebende Wareneinkaufs- und -verkaufsgeschäfte als Sicherungsinstrument ...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Sonderbauten / 2 Regelungsumfang der Sonderbauvorschriften

Die Musterbauordnung unterteilt Sonderbauten nach der Nutzung und/oder Ausdehnung der baulichen Anlagen. Nach § 2 MBO sind Sonderbauten Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung, die einen der nachfolgenden Tatbestände erfüllen: Hochhäuser (Gebäude mit einer Höhe von mehr als 22 m); bauliche Anlagen mit einer Höhe von mehr als 30 m (ausgenommen Anlagen zur Förderung der Nu...mehr

Beitrag aus Haufe Arbeitsschutz Office Gold
Arbeitsschutz bei Extremwet... / 5.1 Vorkommen

Arbeiten im Freien bringt bei winterlichen Bedingungen besondere Herausforderungen mit sich. Schnee, Eis, Nebel und Glätte erhöhen das Unfallrisiko und können die Gesundheit der Beschäftigten gefährden. Deshalb sind präventive Schutzmaßnahmen bei Kälteexposition essenziell. Winterliche Witterungsbedingungen betreffen zahlreiche Outdoor-Arbeitsplätze, insbesondere in folgenden...mehr