Fachbeiträge & Kommentare zu Einzugsermächtigung

Kommentar aus Steuer Office Gold
Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 3. "Sonstige Kapitalforderungen jeder Art" iSv § 20 Abs 1 Nr 7 S 1 EStG

Rn. 616 Stand: EL 146 – ET: 10/2020 Nach § 20 Abs 1 Nr 7 S 1 EStG unterliegen der Besteuerung die Erträge aus "sonstigen Kapitalforderungen jeder Art", wenn die Rückzahlung des Kapitalvermögens oder ein Entgelt für die Überlassung des Kapitalvermögens zur Nutzung zugesagt oder geleistet worden ist, auch wenn die Höhe der Rückzahlung oder des Entgelts von einem ungewissen Erei...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kompaktübersicht: Steuerges... / Girokonto

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Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kompaktübersicht: Steuerges... / Kfz-Steuer

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Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Forderungscontrolling: Das ... / 3.1 Zahlungskonditionen

Die Zahlungskonditionen gehören für die meisten Einkäufer zum Gesamtpaket eines Lieferanten. Skonto wird als Rabatt einkalkuliert, die Zahlungstermine soweit möglich ausgenutzt. Daher spielen sie bei der letztlichen Entscheidung für oder gegen ein Angebot eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund muss sich jedes Unternehmen intensiv mit seinen Konditionen auseinandersetzen und d...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haushaltsscheck / 7.2 SEPA-Basislastschriftmandat

Wenn die Voraussetzungen für die Anwendung des Haushaltsscheckverfahrens erfüllt sind, muss der Privathaushalt der Minijob-Zentrale ein Lastschriftmandat für die Abbuchung der Gesamtsozialversicherungsbeiträge (einschl. der Aufstockungsbeiträge bei Rentenversicherungspflicht), Umlagen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) sowie Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung e...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haushaltsscheck / 6.1 Beitragseinzug durch die Minijob-Zentrale

Alle vom Privathaushalt ausgestellten Haushaltsschecks sind zentral an die Minijob-Zentrale zu senden. Bei welcher Krankenkasse der im Privathaushalt Beschäftigte versichert ist, spielt hierbei keine Rolle. Die Minijob-Zentrale berechnet die Abgaben für den Privathaushalt (Arbeitgeber) und zieht diese im Wege des Lastschriftverfahrens ein. Dazu zählen: die Pauschalbeiträge zu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haushaltsscheck / 2 Unterschiede zum Meldeverfahren

Der vom privaten Haushalt abzugebende Haushaltsscheck beinhaltet gegenüber dem gewöhnlichen DEÜV-Meldeverfahren reduzierte Angaben zum Beschäftigungsverhältnis. Dabei muss der Arbeitgeber (Privathaushalt) die Sozialversicherungsbeiträge nicht selbst berechnen. Dies übernimmt aufgrund der Entgeltangaben im Haushaltsscheck die Minijob-Zentrale. Sie zieht die errechneten Beiträ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Einzugsermächtigung (WEG)

Zusammenfassung Begriff Die Verpflichtung der einzelnen Wohnungseigentümer zur Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren ist seitens der Rechtsprechung bereits seit längerer Zeit anerkannt. Grundsätzlich können die Wohnungseigentümer diese im Wege eines Mehrheitsbeschlusses herbeiführen. Gemäß § 21 Abs. 7 WEG kann auch eine Zusatzgebühr gegenüber Wohnungseigentümern beschlosse...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.6.2 Gebühren für die Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren

Beschlussmuster Praxis-Beispiel TOP XX Verwaltersondervergütung im Fall der Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren Gemäß § ___ der Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung/Aufgrund Beschlusses der Wohnungseigentümer zu TOP ___ der Wohnungseigentümerversammlung vom ______ sind die Hausgelder im Lastschriftverfahren zu zahlen. Für den Fall, dass dem Verwalter bis zum ______ se...mehr

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Die neuen Beschlusskompeten... / 5.2.2 Verpflichtung zur Teilnahme am Lastschriftverfahren

Wie der Wohnungseigentümer seiner Verpflichtung zur Entrichtung des Hausgelds nachkommt, obliegt zunächst seiner Entscheidung. Da § 21 Abs. 7 WEG den Wohnungseigentümern jedoch die grundsätzliche Kompetenz einräumt, über die Art und Weise von Zahlungen mehrheitlich zu beschließen, können die Wohnungseigentümer darüber entscheiden, dass die Wohnungseigentümer am Lastschriftve...mehr

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Einzugsermächtigung (WEG) / 1 Einführung des Lastschriftverfahrens

1.1 Mehrheitsbeschluss Selbstverständlich bestehen keine Bedenken gegen eine Einführung des Lastschriftverfahrens per Vereinbarung der Wohnungseigentümer. Der Wohnungseigentümergemeinschaft kommt in diesem Bereich aber auch gemäß § 21 Abs. 7 WEG die Kompetenz zur entsprechenden mehrheitlichen Beschlussfassung zu. Denn es entspricht durchaus den Grundsätzen ordnungsgemäßer Ver...mehr

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Einzugsermächtigung (WEG) / 1.2 Gemeinschaftsordnung

Es dürfte generell ratsam sein, eine Regelung über das Lastschriftverfahren bereits in der Gemeinschaftsordnung zu treffen. Bestimmt jedenfalls die Gemeinschaftsordnung die Verpflichtung der Wohnungseigentümer, dem Verwalter eine Einzugsermächtigung zu erteilen, hierfür ein Bankkonto zu benennen und dort ein entsprechendes Guthaben zu unterhalten, ist dies wirksam (OLG Düssel...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Verwaltervertrag (FAQs) / 12 Ist eine Klausel im Verwaltervertrag wirksam, wonach Zusatzvergütungen , wie zum Beispiel die Gebühren für die Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren, Mahnungen, die Erstellung von Kopien von Faxen oder Dateien von denjenigen Eigentümern zu tragen sind, die sie veranlasst haben?

Die Wohnungseigentümer können gemäß § 21 Abs. 7 WEG Regelungen der Art und Weise von Zahlungen, der Fälligkeit und der Folgen des Verzugs sowie der Kosten unter anderem für einen besonderen Verwaltungsaufwand mit Stimmenmehrheit beschließen. Sie können daher heute beschließen, dass eine Gebühr, welche der Verwalter nach dem Verwaltervertrag für die Nichtteilnahme einzelner E...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Einzugsermächtigung (WEG) / 1.1 Mehrheitsbeschluss

Selbstverständlich bestehen keine Bedenken gegen eine Einführung des Lastschriftverfahrens per Vereinbarung der Wohnungseigentümer. Der Wohnungseigentümergemeinschaft kommt in diesem Bereich aber auch gemäß § 21 Abs. 7 WEG die Kompetenz zur entsprechenden mehrheitlichen Beschlussfassung zu. Denn es entspricht durchaus den Grundsätzen ordnungsgemäßer Verwaltung und auch dem I...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Hausgeld (FAQs) / 13 Können die Wohnungseigentümer auch über die Verpflichtung zur Teilnahme am Lastschriftverfahren beschließen?

Die entsprechende Beschlusskompetenz verleiht der Gemeinschaft auch hier die Bestimmung des § 21 Abs. 7 WEG.mehr

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Einzugsermächtigung (WEG) / 3 Kündigung

Der Verwalter kann dann eine Lastschriftabrede mit einem Wohnungseigentümer kündigen, wenn dieser etwa an seiner Ansicht festhält, mit einer streitigen Forderung gegen eine Beitragsforderung der Wohnungseigentümergemeinschaft aufrechnen zu können, und daraus weitere Konflikte drohen.[1] Dies gilt auch, wenn eine Verpflichtung zur Teilnahme am Lastschriftverfahren per Beschlu...mehr

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Einzugsermächtigung (WEG) / Zusammenfassung

Begriff Die Verpflichtung der einzelnen Wohnungseigentümer zur Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren ist seitens der Rechtsprechung bereits seit längerer Zeit anerkannt. Grundsätzlich können die Wohnungseigentümer diese im Wege eines Mehrheitsbeschlusses herbeiführen. Gemäß § 21 Abs. 7 WEG kann auch eine Zusatzgebühr gegenüber Wohnungseigentümern beschlossen werden, die t...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Einzugsermächtigung (WEG) / 2 Nichtteilnahme

Für den Fall der Nichtteilnahme einzelner Wohnungseigentümer trotz bestehender Verpflichtung aufgrund entsprechender Bestimmung in der Teilungserklärung bzw. Gemeinschaftsordnung oder einer späteren Vereinbarung der Wohnungseigentümer oder auch entsprechender Beschlussfassung gemäß § 21 Abs. 7 WEG, verleiht letztgenannte Bestimmung den Wohnungseigentümern auch grundsätzlich ...mehr

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Einzugsermächtigung (WEG) / 1.3 Verwaltervertrag

Soweit eine entsprechende Vereinbarung oder aber eine Bestimmung in der Teilungserklärung oder aber auch ein entsprechender Mehrheitsbeschluss gemäß § 21 Abs. 7 WEG zur Einführung des Lastschriftverfahrens vorhanden ist, können entsprechende Bestimmungen im Verwaltervertrag den Verwalter direkt ermächtigen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten.mehr

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Die neuen Beschlusskompeten... / 5.5.2.2 Zweckbestimmungswidrige Nutzung

Entspricht die Nutzung hingegen nicht mehr der Zweckbestimmung des Sondereigentums und verursacht erhöhten Kostenaufwand, ist gegen eine pauschale Kostenmehrbelastung dauerhaft (auch hinsichtlich der Kosten der Instandhaltung und Instandsetzung) auf Grundlage von § 21 Abs. 7 WEG wohl nichts einzuwenden.[1] Achtung Anfechtungsrisiko Ein Anfechtungsrisiko ist selbstverständlich ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Hausgeld / 4 Hausgeldeinzug

Wie der Wohnungseigentümer seiner Verpflichtung zur Entrichtung des Hausgelds nachkommt, obliegt zunächst seiner Entscheidung. Sieht jedoch die Teilungserklärung bzw. die Gemeinschaftsordnung eine besondere Zahlungsweise vor, so ist der Wohnungseigentümer hieran gebunden. Sind demnach die Hausgelder im Lastschriftverfahren zu entrichten, so ist der einzelne Eigentümer an die...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.4.1 Verzugszinsen

Als Regelung über Verzugsfolgen kommen in erster Linie Verzugszinsen in Betracht. Wie bereits erwähnt, können Verzugszinsen auch dann beschlussweise geregelt bzw. festgesetzt werden, wenn diese bereits Gegenstand einer Vereinbarung der Wohnungseigentümer sind. Recht nebulös ist derzeit noch, in welcher Höhe Verzugszinsen festgesetzt werden können. Gesetzliche Regelung Die gese...mehr

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Hausgeld / Zusammenfassung

Begriff Die Wohnungseigentümer haben die Lasten und Kosten des gemeinschaftlichen Eigentums zu tragen. Diese werden durch den Wirtschaftsplan für die entsprechende Wirtschaftsperiode festgelegt und nach dem geltenden Kostenverteilungsschlüssel auf die Wohnungseigentümer umgelegt. Der nach dem Gesamt- und den Einzelwirtschaftsplänen auf den einzelnen Wohnungseigentümer entfal...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Ordnungsgemäße Verwaltung / 1 Anspruch auf ordnungsgemäße Verwaltung

Jeder einzelne Wohnungseigentümer hat einen klagbaren Anspruch auf ordnungsgemäße Verwaltung gemäß § 21 Abs. 4 WEG.[1] Der Anspruch nach § 21 Abs. 4 WEG richtet sich gegen die Wohnungseigentümer und nicht gegen den Verband. Der Verband ist im Verhältnis zu dem einzelnen Wohnungseigentümer nämlich nicht selbst zur ordnungsgemäßen Verwaltung des Gemeinschaftseigentums verpflic...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.4.2 Vorfälligkeits-/Verfallsregelungen

Als Verzugsregelung können die Wohnungseigentümer auf Grundlage der Bestimmung des § 21 Abs. 7 WEG auch Vorfälligkeits- bzw. Verfallsregelungen derart bestimmen, dass im Fall des Verzugs mit einer konkreten Anzahl von Hausgeldzahlungen sofort das restliche auf die jeweilige Wirtschaftsperiode entfallende Hausgeld zur Zahlung fällig wird.[1] Verfallsregelung Wesen einer Verfall...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.3.6 Ratenzahlungs-/Stundungsregelungen

Auch bei noch so geordneten Finanzverhältnissen kann es vorkommen, dass zuverlässige Wohnungseigentümer einmal in finanzielle Engpässe geraten. Soweit diese kurzfristig sind und abzusehen ist, dass sich die finanzielle Lage des Wohnungseigentümers verbessern wird, dürfte es nicht im Interesse der Gemeinschaft liegen, im Fall des Verzugs eines solchen Wohnungseigentümers etwa...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Hausgeld (FAQs) / 14 Besteht eine Beschlusskompetenz auch dahingehend, dass gegenüber sich weigernden Wohnungseigentümern eine zusätzliche Aufwandsgebühr erhoben werden kann?

Nach der Bestimmung des § 21 Abs. 7 WEG können die Wohnungseigentümer auch grundsätzlich über eine "Bearbeitungsgebühr" bei Nichtteilnahme am Lastschriftverfahren beschließen. Diese muss sich jedoch innerhalb der Grenzen ordnungsmäßiger Verwaltung halten. Anhaltspunkt: ca. 2,50 bis maximal 5 EUR, abhängig von der Höhe des Hausgelds.[1]mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.2.1 Unbarer Zahlungsverkehr

Zunächst ermöglicht § 21 Abs. 7 WEG beschlussweise Regelungen über die Art und Weise von Zahlungen zu treffen. Durch Beschluss kann also etwa der unbare Zahlungsverkehr eingeführt werden, wenn dies auch wohl am wenigsten praxisrelevant sein dürfte, da es kaum Gemeinschaften geben dürfte, in denen etwa die Hausgelder bar beim Verwalter eingezahlt werden. Angesichts der wohl k...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.6 Kostenbelastung aufgrund besonderen Verwaltungsaufwands

Auch hier ist wiederum dem Gesetzeswortlaut eindeutig zu entnehmen, dass lediglich Kosten im Fall eines besonderen Verwaltungsaufwands auf Grundlage von § 21 Abs. 7 WEG erhoben werden können. Klar und eindeutig ist zunächst, dass der besondere Verwaltungsaufwand in Bezug auf das Gemeinschaftseigentum entstanden sein muss. Hieraus folgt, dass keine Beschlusskompetenz für eine...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Verwaltervertrag (FAQs) / 10 Welche Zusatzvergütungen können im Verwaltervertrag vereinbart werden?

Werden Zusatzvergütungen in den Allgemeine Geschäftsbedingungen des Verwaltervertrags vereinbart, gelten die Schutzbestimmungen des BGB hierfür. Die entsprechende Vertragsklausel muss hinreichend bestimmt sein und darf den Vertragspartner, also die WEG und ihre Mitglieder, nicht unangemessen benachteiligen. Eine Zusatzvergütung darf sich deshalb nicht auf die mit der Grundg...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Versicherungen (WEG) / 8.1 Vertragsabschluss

Bereits bei der Antragstellung gilt es, wichtige Aspekte zu beachten. Alle Antragsfragen sind wahrheitsgemäß zu beantworten. Werden Antragsfragen, die für die Übernahme der Gefahr erheblich sind, bewusst falsch beantwortet, so kann u. U. der Versicherer im Versicherungsfall leistungsfrei sein. So ist die Frage nach Größe, Ausbau und Ausstattung des Gebäudes maßgebend bei der...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.3.4 Fälligkeit von Nachzahlungsansprüchen

Wann die durch die Jahresabrechnung begründeten Zahlungsansprüche der Gemeinschaft zur Zahlung durch die einzelnen Wohnungseigentümer fällig sind, ist im WEG selbst nicht geregelt. Die Regelung des § 271 Abs. 1 BGB bestimmt, dass der Gläubiger – also die Gemeinschaft – sofort Zahlung verlangen kann und der Schuldner – also der einzelne Wohnungseigentümer – die Zahlung sofort...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 5.3.3 Fälligkeit von Beiträgen zu Sonderumlagen

Auf Grundlage von § 21 Abs. 7 WEG kann auch dauerhaft die Fälligkeit von Beiträgen künftig zu beschließender Sonderumlagen geregelt werden.[1] Ein entsprechender Beschluss entspricht zwar den Grundsätzen ordnungsmäßiger Verwaltung, fraglich ist jedoch, ob er sinnvoll ist. Da ohnehin über die Sonderumlage im Einzelfall beschlossen werden muss, dürfte es nach wie vor probater ...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 1.3 Anfechtbare Beschlüsse

Gesetzes- oder vereinbarungswidrige Beschlüsse "Schwebend" gültig sind dagegen gesetzes- oder vereinbarungswidrige Beschlüsse.[1] Hiervon umfasst sind sämtliche Einzelfallregelungen, die gegen das Gesetz oder aber Vereinbarungen und insbesondere die Bestimmungen in der Teilungserklärung bzw. der Gemeinschaftsordnung verstoßen. Praxis-Beispiel Missachtung der formellen Beschlus...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Ordnungsgemäße Verwaltung / Zusammenfassung

Begriff Der Begriff der "ordnungsgemäßen Verwaltung" ist gesetzlich nicht bestimmt. Was hierunter zu verstehen ist, kann dem WEG nur teilweise entnommen werden. Ordnungsgemäß ist nach § 14 Abs. 1 WEG, was dem geordneten Zusammenleben der Gemeinschaft dient und gem. § 15 Abs. 3 WEG den Interessen der Gemeinschaft nach billigem Ermessen entspricht. Ferner können die Wohnungsei...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Die neuen Beschlusskompeten... / 4.3 Modernisierungsmaßnahme mit Kostenregelung

Auch die Kosten einer konkreten Maßnahme der Modernisierung des gemeinschaftlichen Eigentums bzw. dessen Anpassung an den Stand der Technik kann auf Grundlage von § 16 Abs. 4 WEG abweichend vom gesetzlichen oder vereinbarten Kostenverteilungsschlüssel erfolgen.[1] Beschlussmuster Praxis-Beispiel TOP XX Einbau einer elektrischen Gegensprechanlage mit Kostenregelung Einbau einer ...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Literaturauswertung EStG/KS... / 2.56 § 36 EStG (Entstehung und Tilgung der Einkommensteuer)

• 2016 Anrechnung von Einkommensteuervorauszahlungen Maßgebend für die Anrechnungsberechtigung nach § 36 Abs. 2 Nr. 1 EStG ist ausschließlich, auf wessen Rechnung die Einkommensteuervorauszahlungen geleistet wurden. In diesem Zusammenhang hat der BFH mit Urteil vom 13.5.2015, VII R 41/14 entschieden, dass bei im Rahmen einer intakten Ehe entrichteten Einkommensteuervorauszahl...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Literaturauswertung EStG/KS... / 2.30 § 11 EStG (Vereinnahmung und Verausgabung)

• 2015 Umsatzsteuer-Vorauszahlungen zum Jahreswechsel Umsatzsteuervoranmeldungen sind nach § 18 Abs. 1 Satz 1 UStG bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums elektronisch zu übermitteln. Zu diesem Termin sind die entsprechenden Zahlungen auch fällig. Vorauszahlungen zur Umsatzsteuer gehören zu den regelmäßig wiederkehrenden Ausgaben i. S. v. § 11 Abs. 2 Satz 2 ESt...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Erstattungsanspruch nach § ... / 1.2 Zusammenveranlagung

Die schuldbefreiende Wirkung des § 36 Abs. 4 Satz 3 EStG lässt die materielle Rechtslage hinsichtlich der Erstattungsberechtigung zusammenveranlagter Ehegatten unberührt. Es besteht zwischen den Ehegatten – im Gegensatz zur Gesamtschuldnerschaft bezüglich der zu zahlenden Steuer – im Erstattungsfall keine Gesamt-, sondern nur Teilgläubigerschaft. Das Finanzamt müsste daher d...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Besteuerung des Arbeitslohn... / 2.4.2 Sonderfälle

Verrechnet der Arbeitgeber Arbeitslohn zulässigerweise mit Forderungen gegen den Arbeitnehmer, tritt der Lohnzufluss im Zeitpunkt der Verrechnung ein. Bei entgeltlicher Abtretung einer Arbeitslohnforderung durch den Arbeitnehmer an einen Dritten liegt in der Zahlung an diesen der Zufluss des Arbeitslohns an den Arbeitnehmer. Bei Pfändung einer Arbeitslohnforderung tritt Zufl...mehr

Beitrag aus Steuer Office Basic
Rechtliche Verhältnisse der... / 4.5 Mitgliedsbeiträge

Ob oder welche Mitgliedsbeiträge erhoben werden dürfen, soll nach § 58 Nr. 2 BGB in der Satzung stehen. Da der Lohnsteuerhilfeverein neben dem Mitgliedsbeitrag kein besonderes Entgelt für die Hilfeleistung in Steuersachen erheben darf und dies in der Satzung festzulegen ist[1], sind zwingend Bestimmungen über die Mitgliedsbeiträge in die Satzung aufzunehmen. Sinnvollerweise ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Unterhaltsleistungen ins Au... / 1.3 Nachweis der Zahlung

Für die steuerrechtliche Anerkennung der Unterhaltsleistungen an Angehörige im Ausland stellen Finanzverwaltung[1] und Finanzgerichte unter Hinweis auf die erhöhte Beweisvorsorge- und Beweisbeschaffungspflicht des Steuerpflichtigen bei Sachverhalten mit Auslandsberührung[2] strenge Anforderungen an den Nachweis der Zahlungen sowie an die Bedürftigkeit der Unterhaltsempfänger...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Arbeitsentgelt/-lohn in der... / 2.5 Arbeitslohnzufluss

Der Arbeitslohnzufluss tritt mit der Erlangung der wirtschaftlichen Verfügungsmacht ein.[1] Der Zufluss kann grundsätzlich nicht fingiert werden.[2] Eine Ausnahme gilt beim beherrschenden Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft für Gehaltsbeträge und sonstige Vergütungen, die die Kapitalgesellschaft den beherrschenden Gesellschaftern schuldet und die sich bei der Ermittlung...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Fälligkeit / 1.4 Gezahlte Beiträge

Der Beitrag muss am Fälligkeitstag dem Konto der Einzugsstelle gutgeschrieben sein. Das Risiko des Zahlungswegs trägt somit der Arbeitgeber. Bei Zahlungsanweisung ist der Bankenweg mit einzuplanen. Das gilt auch bei Zahlung durch Scheck. Der Arbeitgeber muss bei Scheckzahlung sicherstellen, dass die Krankenkasse bei ordnungsgemäßer Bearbeitung und Weiterleitung des Schecks a...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kabelfernsehen im Mietrecht / 5 Zustimmungspflicht des Vermieters

Kann der Mieter in eigener Regie und auf eigene Kosten seine Mietwohnung an das Kabel anschließen? Muss der Vermieter die Herstellung des Anschlusses dulden und dem Mieter die Erlaubnis erteilen? Hinweis Anspruch aus Treu und Glauben Soweit nicht ausdrückliche vertragliche Vereinbarungen bestehen, kann der Mieter ein entsprechendes Verlangen nur auf den Grundsatz von Treu und ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kassenführung: So machen Si... / 3.1 Geschäfte mit Kunden: Belege und Aufzeichnungen müssen aufbewahrt werden

Im Einzelhandel, im Hotel- und Gaststättengewerbe und in den übrigen Geschäftszweigen, die laufend Umsätze mit wechselnden Kunden ausführen, werden die Geschäfte fast ausschließlich über die Kasse abgewickelt. Entweder werden die Entgelte in bar oder mit Kreditkarte, EC-Karte im Lastschriftverfahren per Unterschrift oder EC-Karte mit Geheimnummer geleistet. Alle im Rahmen die...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Kinderbetreuungskosten in d... / 2.6 Erforderliche Nachweise

Die Kinderbetreuungskosten werden nur dann berücksichtigt, wenn der Steuerpflichtige für die Aufwendungen eine Rechnung erhalten hat und die Zahlung auf das Konto des Erbringers der Leistung erfolgt ist. Eine Übersendung der Nachweise an das Finanzamt ist nur auf Anforderung notwendig.[1] Die Rechnung muss nicht den strengen Anforderungen genügen, die das Umsatzsteuergesetz [...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Haushaltsnahe Beschäftigung... / 6.3 Arbeitgeberpflichten

Lohnsteuerhilfevereine dürfen auch die mit einem haushaltsnahen Beschäftigungsverhältnis [1] zusammenhängenden Arbeitgeberaufgaben erledigen.[2] Damit können Arbeitnehmer auch dann auf die Beratung von Lohnsteuerhilfevereinen zurückgreifen, wenn sie die Möglichkeit einer haushaltsnahen Beschäftigung in Anspruch genommen haben. Die Arbeitgeberpflichten umfassen die Anmeldung un...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Rückstellungs-ABC / SEPA-Umstellung

Die Bildung einer Verbindlichkeitsrückstellung zur Vorwegnahme zukünftig anfallender Anpassungsaufwendungen zur Umstellung der IT auf die SEPA-Anforderungen kommt nicht in Betracht, da die wirtschaftliche Verursachung der Umstellungsaufwendungen nicht in den bis zum Inkrafttreten der SEPA-Verordnung[1] endenden, sondern erst in künftigen Geschäftsjahren erfolgt.[2]mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Finance Office Premium
Zufluss-/Abfluss-Prinzip / 2 Grundsatz der Regelung

Einnahmen sind dann zugeflossen, sobald über sie wirtschaftlich verfügt werden kann.[1] Ausgaben sind in dem Zeitpunkt geleistet, in dem die wirtschaftliche Verfügungsmacht über die betreffenden Gelder aufgegeben wurde. Die Beantwortung der Frage, wann der Zufluss bzw. Abfluss erfolgt ist, muss nicht einheitlich erfolgen. Der Abfluss bei einer Überweisung erfolgt im Zeitpunkt...mehr