Haushaltsscheck / 7.2 SEPA-Basislastschriftmandat

Wenn die Voraussetzungen für die Anwendung des Haushaltsscheckverfahrens erfüllt sind, muss der Privathaushalt der Minijob-Zentrale ein Lastschriftmandat für die Abbuchung der

  • Gesamtsozialversicherungsbeiträge (einschl. der Aufstockungsbeiträge bei Rentenversicherungspflicht),
  • Umlagen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) sowie
  • Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung

erteilen. Eine alternative Zahlung der Abgaben, etwa auf dem Überweisungsweg, ist vom Gesetz nicht gedeckt und daher nicht zulässig.

Im automatisierten Verfahren steht hierfür der Datenbaustein "SEPA-Basislastschriftmandat" (DBSM) zur Verfügung.

 

Wichtig

SEPA-Lastschriftmandat umfasst auch einheitliche Pauschsteuer

Das erteilte SEPA-Basislastschriftmandat gilt zugleich für die einheitliche Pauschsteuer, weil auch diese von der Minijob-Zentrale eingezogen wird.

Es ist nicht erforderlich, das SEPA-Basislastschriftmandat bei jeder Lohn- oder Gehaltszahlung zu erteilen, sondern nur bei der erstmaligen Verwendung des Haushaltsschecks oder bei einer grundlegenden Änderung der Bankverbindung. Will ein Arbeitgeber der Minijob-Zentrale die Änderung seines bereits vorliegenden Lastschriftmandats, beispielsweise der IBAN, mitteilen, dann ist eine Information per Telefon oder mittels einer E-Mail nicht zulässig. Für ein "autorisiertes" Lastschriftverfahren muss deshalb mindestens eine formlose schriftliche Mitteilung erfolgen, die auf jeden Fall zu unterschreiben ist.

Im automatisierten Verfahren ist hierfür der Datenbaustein "SEPA-Basislastschriftmandat" (DBSM) zu nutzen.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Haufe Personal Office Platin. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Haufe Personal Office Platin 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.



Meistgelesene beiträge