Länder weiter zerstritten über Steuerabkommen mit der Schweiz
Die von SPD und Grünen geführten Bundesländer bleiben bei ihrer Ablehnung, aus Sicht der Unions-Länder handelt es sich um eine guten Kompromiss. Das Bundesfinanzministerium warb erneut für Zustimmung. Finanzminister Wolfgang Schäuble benötigt die Stimmen der von SPD und Grünen geführten Länder, damit das Abkommen in Kraft treten kann.
Es sieht eine pauschale Besteuerung des bislang am Fiskus vorbei im Nachbarland angelegten Altvermögens in Höhe von 21 bis 41 Prozent vor. Künftige Kapitalerträge deutscher Anleger bei Schweizer Banken sollen so versteuert werden wie in Deutschland. Kritiker monieren trotz Nachbesserungen eine Benachteiligung der Steuerehrlichen.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Hartmut Koschyk (CSU), nannte das ausgehandelte Abkommen eine "vernünftige Lösung", mit der eine effektive Besteuerung von Vermögenserträgen in der Schweiz auf Dauer sichergestellt werde. "Man muss bei allem Wünschbaren realistisch bleiben", mahnte er.
Eine breite Nacherhebung hinterzogener Steuern sei nur durch eine Zusammenarbeit mit der Schweiz möglich. Ansonsten drohe Verjährung. Die Schweiz sei ein Rechtsstaat, zu dem auch die Wahrung des Bankgeheimnisses gehöre. "Wir können nicht verlangen, dass die Schweiz ihre Rechtsordnung rückwirkend außer Kraft setzt", betonte Koschyk.
-
Gesetz zur Einführung einer Kassenpflicht
519
-
E-Rechnung
4519
-
Voraussetzungen und Besonderheiten der steuerfreien Aktivrente
4044
-
Viertages-Zugangsvermutung bei der Bekanntgabe von Steuerbescheiden
3123
-
Neuntes Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes verkündet
277
-
Anhebung der Alkoholsteuer im Haushaltsbegleitgesetz
244
-
Bundesregierung plant Tabaksteuererhöhung ab 2027
242
-
Steuerliche Entlastung für kleinere Photovoltaikanlagen ab 2022 und 2023
232459
-
Regierungsentwurf für ein Jahressteuergesetz 2026
208
-
Außenprüfungsordnung in Kraft getreten
195
-
Bundesrat fordert Steuerbefreiung für Scheidungsimmobilien
30.09.2026
-
Was eine Besteuerung von Kryptowerten nach § 20 EStG praktisch bedeutet
29.09.2026
-
Gesetz zur Einführung eines antragslosen Kindergeldes
25.09.2026
-
Gesetz zur Einführung einer Kassenpflicht
24.09.2026
-
Steuersenkung für Diesel und Benzin
21.09.2026
-
BStBK und DStV fordern praxistaugliche Regeln für KMU
18.09.2026
-
Verrechnungsmodell bei der Einfuhrumsatzsteuer beschlossen
16.09.2026
-
Digitale Bezahlmöglichkeit soll angeboten werden müssen
11.09.20261
-
Außenprüfungsordnung in Kraft getreten
10.09.2026
-
Anhebung der Alkoholsteuer im Haushaltsbegleitgesetz
09.09.2026