31.07.2013 | BARMER GEK

Keine Prämienausschüttung trotz Steigerung des Überschusses

DIE BARMER GEK nimmt keine Prämienausschüttung vor.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die BARMER GEK verkündete für das letzte Jahr Erfreuliches: In 2012 seien die Einnahmen gewachsen und das Ergebnis der Krankenkasse wurde verbessert. Von einer Prämienausschüttung an Versicherte sieht die BARMER GEK ab. Dafür werde es auch in 2014 keinen Zusatzbeitrag geben.

Deutschlands größte gesetzliche Krankenkasse BARMER GEK hat 2012 ihr Ergebnis verbessert. Der Überschuss stieg von 340 Millionen Euro auf 493 Millionen, wie die Krankenkasse am 30.7.2013 mitteilte.

Steigerung des Überschusses

Grund seien wachsende Einnahmen wegen einer Überdeckung des Gesundheitsfonds und eines Rekordanstiegs versicherungspflichtiger Jobs. Eine Prämienausschüttung werde es aber nicht geben. Der Überschuss solle vielmehr in den Ausbau des Leistungsangebots gesteckt werden. Zudem werde 2014 kein Zusatzbeitrag erhoben. 8,6 Millionen Menschen sind bei der BARMER GEK versichert.

Gründe für die Ablehnung einer Prämienausschüttung

Die Leistungsausgaben seien im Vergleich zu 2011 um 2,7 % auf 22,2 Milliarden EUR gestiegen, im Schnitt gab die Krankenkasse 2.565 EUR pro Versicherten aus. 2012 hatte die BARMER GEK ein Restrukturierungsprojekt mit einem Abbau von 409 Stellen in Wuppertal und Gmünd aufgelegt. Der Prozess laufe weiter, sagte eine Sprecherin.

Schlagworte zum Thema:  Krankenversicherung, Prämie, Praxisgebühr

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