PERSONALquarterly 3/2026

Carolina Opitz und Florian Kunze zeigen in ihrer repräsentative Studie, wie Alter die Einstellungen gegenüber KI beeinflusst und welche organisationalen Rahmenbedingungen altersbedingte Unterschiede abmildern. Daraus ergeben sich praktische Implikationen: Personalverantwortliche sollten die KI-Transformation als demografische und organisationale Gestaltungsaufgabe verstehen und durch Trainings, klare Regeln und kompetente Führung altersübergreifende KI-Akzeptanz fördern.

Die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist eines der zentralen Transformationsthemen der Arbeitswelt. In Unternehmen, Politik und Medien wird intensiv diskutiert, welche Chancen KI für Produktivität und Innovation bietet und welche Risiken sie für Beschäftigung, Qualifikation und Gleichstellung mit sich bringt. Häufig stehen demografische Merkmale wie alters­bezogene Unterschiede im Fokus: Jüngere Beschäftigte gelten als technik­affiner, ältere als skeptischer gegenüber technologischen Veränderungen.

Dieser Beitrag beleuchtet diese Spannungsfelder aus Sicht der empirischen Organisationsforschung. Wie beeinflusst das Alter von Beschäftigten ihre Einstellungen zu KI und ihre Motivation, sich weiterzubilden? Inwiefern lassen sich altersbezogene Unterschiede durch organisationale Rahmenbedingungen wie KI-Trainingsangebote, klare Regeln und Führungshandeln abschwächen? Und welche praktischen Implikationen ergeben sich daraus für Human Resource Management (HRM), Führungskräfte und di...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift PERSONALquarterly.
PERSONALquarterly 3/2026

Das Wissenschaftsjournal PERSONALquarterly ist die ideale Lektüre für alle Personalfachleute, die ihre Entscheidungen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse treffen wollen. Es veröffentlicht aktuelle Forschungsergebnisse aus allen Wissensgebieten, die für praktische Personalarbeit relevant sind.

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