Wie Führungskräfte psychologische Sicherheit fördern können

Hybrides Arbeiten hat die Spiel­regeln für Team­dynamik verändert. Was in Präsenz funktioniert, versagt im digitalen Raum häufig. Psycho­logische Sicherheit wird zum entscheidenden Erfolgs­faktor – aber sie entsteht nicht automatisch durch Video­­konferenzen und Slack-Channels. Worauf Führungs­kräfte achten müssen.

"Fehlende psychologische Sicherheit ist der Pain Point Nummer eins in vielen Teams", sagt Karin Volbracht, Coach aus Hamburg über ihre Erfahrung in verschiedenen Großunternehmen. Und dabei ist das Konstrukt der psychologischen Sicherheit ein wichtiger Faktor für die Zusammenarbeit von Teams – gerade in virtuellen Welten. 

Psychologische Sicherheit und Virtualitätsparadox

Unbeabsichtigt erforschte Professorin Ina Goller, Leitung EMBA Innovation & Business Creation an der Fachhochschule Bern, die Nebenwirkungen des mobilen Arbeitens auf Teams, als sie ein Forschungsprojekt begann und die Coronapandemie ausbrach, sodass die untersuchten 50 Teams auf einmal im Homeoffice saßen. Die Forschungsergebnisse fasst sie als "Virtualitätsparadox" zusammen: Das hybride Arbeiten wirkt sich negativ auf die psychologische Sicherheit aus, aber eine hohe psychologische Sicherheit verbessert das hybride Arbeiten. "Daher ist es wichtig, in psychologische Sicherheit zu investieren, wenn das Team hybrid arbeit...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift personalmagazin - neues lernen.
neues lernen 6/2025

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