Wie Arbeit dem Menschen dient
"New Work" – ein Begriff, der jahrelang in Meetings, Keynotes und HR-Strategien beschworen wurde, wirkt inzwischen so, als stamme er aus vergangenen Zeiten. Warum das zugrunde liegende Konzept, das auf Frithjof Bergmann zurückgeht, aber keinesfalls überholt ist, diskutieren hochkarätige Gäste auf der New-Work-Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing. Die dritte Auflage der Tagung findet am Wochenende vom 7. bis 9. November 2025 am Starnberger See statt.
Networking am Starnberger See
Die diesjährige New-Work-Tagung findet in Kooperation mit dem Personalmagazin und Neues Lernen statt und konzentriert sich auf die Frage, was es braucht, um Arbeit wirklich menschenzentriert zu gestalten. Das Programm ist vielfältig: Am Freitagabend spricht Simone Kauffeld, eine der 40 führenden HR-Köpfe des Personalmagazins und Professorin für Arbeits-, Organisations- und Sozialpsychologie an der TU Braunschweig, über die Frage, wie Führungskräfte in einer unsicheren und komplexen Welt mit widersprüchlichen Anforderungen umgehen können.
Am Samstag, dem zweiten Tag der Konferenz, zeigt Johannes Fertmann auf, wie demokratische Prinzipien als Bezugspunkte für die Organisationsgestaltung dienen können. Fertmann ist Psychologe und berät Organisationen dabei, menschenfreundliche Praktiken und Strukturen weiterzuentwickeln. Neben weiteren Impulsen und Workshops ist auf der New-Work-Tagung Raum für Gespräche und Netzwerken.
Impulse für eine menschenzentrierte Arbeitswelt
Abschließend wird Personalmagazin-Redakteur Gregory Rech mit Simone Kauffeld, Mona Algner, Johannes Fertmann und Andreas Lerche darüber diskutieren, wie Arbeit so gestaltet werden kann, dass Arbeit dem Menschen dient – und nicht umgekehrt.
Die Tagung steht ausdrücklich allen Interessierten offen – unabhängig von der Kirchenzugehörigkeit.
Weitere Informationen zur Tagung, den Teilnahmekosten sowie dem gesamten Programm finden Sie hier.
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