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Lanxess für Diversity im Recruiting ausgezeichnet

Marc-Stefan Brodbeck, Vorstandssprecher des Queb, überreichte den Preis an Myriam Herrmann von Lanxess.
Bild: Daniela Furkel

Diversity ist mehr als Frauenquote und die Integration von Mitarbeitern mit Migrationshintergrund, das bewies der Spezialchemie-Konzern Lanxess. Für sein Senior-Traineeprogramm wurde er jetzt mit dem "Queb-Special-Award" für Diversity im Recruiting ausgezeichnet.

Der Queb (Quality Employer Branding)-Verein verleiht regelmäßig Preise für herausragende Leistungen im Employer Branding, Personalmarketing oder Recruiting. In der Regel lobt er pro Jahr zwei Preise aus. Im Frühjahr ist der "Queb-Special-Award" für besondere Projekte oder Personen mit besonderen Leistungen an der Reihe, im Herbst der Award für herausragende Kampagnen im Bereich Employer Branding, Personalmarketing oder Recruiting. In diesem Frühjahr ging es gezielt um das Thema "Diversity im Recruiting".

Lanxess-Projekt gibt Akademikern nach langer Auszeit eine Chance

"Lanxess hat ausgetretene Pfade verlassen und gezeigt, wie man Traineeprogramme neu denken kann", sagte Marc-Stefan Brodbeck, Vorstandssprecher des Queb, als er auf dem Recruiting Convent 2014 in Bensberg den Preis an Myriam Herrmann, Leiterin Personalmarketing bei Lanxess, überreichte. "Das Senior-Traineeprogramm ist eine geniale Idee und toll umgesetzt. Das hat uns bei Queb sofort überzeugt."

Der Spezialchemie-Konzern hatte im November 2012 ein Traineeprogramm gestartet, das sich gezielt an Akademiker richtet, die nach einer längeren Familienphase mit Kindererziehung oder der Pflege von Familienangehörigen wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. Das Unternehmen wollte das Potenzial dieser gut ausgebildeten Personen nutzen, die zudem über eine besondere Lebenserfahrung verfügen.

Senior-Trainees sind potenzielle Führungskräfte

165 Bewerbungen waren für das Senior-Traineeprogramm eingegangen, 14 Senior Trainees wurden schließlich in elf verschiedenen Unternehmensbereichen eingestellt. Die Programmteilnehmer sind im Durchschnitt 48 Jahre alt und nahezu alle weiblich. Sie verfügen über ganz unterschiedliche fachliche Hintergründe und hatten im Schnitt familienbedingt zehn Jahre vom Berufsleben pausiert.

Im Laufe des Programms wurden die Trainees durch erfahrene Mentoren aus dem Konzern unterstützt und erhielten zudem ein individuelles Coaching sowie weitere Fortbildungsmaßnahmen. Das Programm endet im April 2014. Derzeit laufen die ersten Übernahmegespräche für die Senior Trainees. "Das sind potenzielle Führungskräfte für uns", zog Myriam Herrmann während der Preisverleihung ihr Fazit.

Haufe Online Redaktion

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