Personalchefs äußern sich

Sechs Thesen: Was Unternehmen gegen den Fachkräftemangel tun


Fachkräftemangel: Sechs Thesen, was Unternehmen dagegen tun

Der Fachkräftemangel hinterlässt Spuren: Führungskräfte können neue Stellen nicht besetzen, Mitarbeiter klagen über Mehrbelastung, Unternehmen drohen Umsatzrückgänge. Die Ursachen sind vielfältig. Nachholbedarf gibt es jedoch vor allem in der Personalarbeit, wie eine Befragung des Personaldienstleisters Hays zeigt. Was Unternehmen dagegen tun, erklären sechs Personalchefs.

Thesen:

  1. Unternehmen müssen als Arbeitgeber deutlich attraktiver werden
  2. Kompetenzentwicklung muss zeitgemäß sein
  3. Rekrutierung neu aufsetzen
  4. Routineaufgaben der Mitarbeiter müssen konsequenter automatisiert werden
  5. Dezentrale Arbeitsmodelle mindern Standortnachteile
  6. Personalbedarfsplanung muss vernetzter und systematischer werden

Dr. Emmanuel Siregar, CHRO der Claas Gruppe, sagt:

Die Studie widerlegt den gefühlten Standortnachteil von Unternehmen in ländlichen Gebieten, wenn es um die Mitarbeitergewinnung geht. Das kann ich auch für unser Unternehmen mit Sitz in Ost-Westfalen bestätigen. Das Einrichten dezentraler Arbeitsmöglichkeiten ist hier eine zeitgemäße Alternative. Denn das Lebensumfeld der Familie sowie des Partners gewinnt im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung: dafür werden auch längere Strecken zum Arbeitsplatz sowie tägliches oder wöchentliches Pendeln in Kauf genommen.

Wenn ein Unternehmen dezentrale Arbeitsmöglichkeiten schafft, sollte es allerdings eine gesunde Balance von persönlicher Begegnung und virtueller Kommunikation für die Mitarbeiter berücksichtigen. Das heißt konkret: Nach einem gemeinsam erlebten Workshop ist auch eine längere Zeit Kommunikation per Skype denkbar.



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