Sechs Thesen: Was Unternehmen gegen den Fachkräftemangel tun
Thesen:
- Unternehmen müssen als Arbeitgeber deutlich attraktiver werden
- Kompetenzentwicklung muss zeitgemäß sein
- Rekrutierung neu aufsetzen
- Routineaufgaben der Mitarbeiter müssen konsequenter automatisiert werden
- Dezentrale Arbeitsmodelle mindern Standortnachteile
- Personalbedarfsplanung muss vernetzter und systematischer werden
Anja Michael, Global Vice President Human Resources Avira, Mitglied BPM, sagt:
Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) vertritt generell die These, dass die Technik dem Menschen dienen soll, nicht umgekehrt. Das kann man zumindest für die Automatisierung von Personalprozessen sofort nachvollziehen. Denn mittelfristig müssen unsere Abläufe deutlich schneller werden. Beispielsweise wenn es darum geht, Bewerbern zügig Klarheit darüber zu geben, wie es für sie im Prozess weitergeht. Es kann nicht sein, dass Menschen heute wochenlang auf eine Zu- oder Absage warten müssen. Hier muss die Personalarbeit deutlich effizienter werden.
Insbesondere bei standardisierten Arbeiten wie der Optimierung einer Stellenanzeige oder einer elektronischen Signatur gibt es da noch viel Luft nach oben. Nachfolgend einige Einsatzfelder in der Personalarbeit, von deren Automatisierung Personaler profitieren dürften:
Recruiting: Text Analytics zur Optimierung von Stellenanzeigen, um eine höhere Wirksamkeit und Reichweite bei der gewünschten Zielgruppe zu erreichen, bei gleichzeitiger Entlastung von Führungskräften und HR beim Schreiben von Stellenanzeigen.
Elektronische Signaturen: Verträge können innerhalb von Minuten abgeschlossen werden, egal wo die Unterzeichner sich räumlich befinden.
Service Desks: Von Einkauf, IT bis hin zum Personalmanagement können Teilprozesse automatisiert und in Echtzeit mit vorangelegten Dashboards ausgewertet werden.
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