Sich wandelnde Geschäftsanforderungen, uneinheitliche Prozesse und inakzeptabel hohe Fluktuationsraten sind nur einige der Herausforderungen vor denen Personaler aller Branchen stehen. Vor allem aber steht HR vor der Aufgabe, Ergebnisse in einem Talentmarkt zu liefern, mit dem Unternehmen weniger vertraut sind und der noch nie so dynamisch und spezialisiert war wie heute. Dabei zeigt sich, dass noch immer veraltete Annahmen im Bereich der Talentauswahl herrschen, die kritisch zu hinterfragen sind.

Eine Befragung von über 3.000 HR-Experten zu aktuellen Trends und Herangehensweisen in der Talentakquise zeichnet ein deutliches Bild der aktuellen Situation und zeigt wichtige Fragestellungen für Unternehmen auf, um ihr Recruiting in Zukunft noch effizienter zu gestalten.

Situation 1: Unternehmen nutzen die am wenigsten effektiven Auswahlmethoden

Personalern stehen heutzutage eine Vielfalt an Tools zur Verfügung, um Bewerber zu bewerten und auszuwählen. Allerdings sind die fünf meistgenutzten Tools von Unternehmen nicht geeignet die tatsächliche Eignung von Kandidaten einzuschätzen, da sie zu subjektiv und zeitintensiv sind. Dazu gehören unter anderem das Prüfen von Lebensläufen und Pre-Screening Fragen zu Mindestqualifikationen. Erfahren Sie welche Tools Sie zur objektiven Talentauswahl wirklich einsetzen sollten.

Situation 2: Echtzeit-Videointerviews werden immer beliebter

Echtzeit-Videointerviews über Skype und ähnlichen Plattformen haben ihre Vorteile. Sie ähneln traditionellen Vorstellungsgesprächen und sind persönlicher als Telefongespräche. Doch wie schneidet dieses Videoformat im Vergleich zu persönlichen Vorstellungsgesprächen oder asynchronen Interviews ab und wie viele Unternehmen planen den Einsatz von Echtzeit-Videointerviews?

Situation 3: Neue Assessment-Technologien sind oft mehr Hype als Realität

Durch die zunehmende Technologisierung und Digitalisierung stehen Unternehmen eine wachsende Vielfalt neuer Assessment-Technologien zur Verfügung. Unter anderem zählen hierzu Jobsimulationen über Videointerviews, Virtual-Reality-Tools, asynchrone Videointerview und Computer- und Denkspiele. Doch wie nützlich sind diese Neuentwicklungen wirklich? Erfahren Sie, wie sich der Einsatz dieser Assessment-Technologien in den letzten Jahren verändert hat und ob es sich lohnt, in neuartige Tools dieser Art zu investieren.

Situation 4: Algorithmische Assessments werden unterschätzt

Die Frage wie algorithmische Assessments die Arbeitswelt und den Einstellungsprozess verändern können, wurde in jüngster Zeit heftig diskutiert. Im Rekrutierungs- und Einstellungsprozess können Algorithmen helfen unstrukturierte Daten zu interpretieren und zu evaluieren und so Vorhersagen zu den am besten geeigneten Bewerbern treffen. Erfahren Sie welche Voraussetzungen Unternehmen schaffen müssen, um algorithmische Assessments in Zukunft noch effizienter einsetzen zu können.

Erfolgreiche Unternehmen wissen um die aktuellen Trends in der Talentakquise und welche Tools sich in der Vergangenheit als nicht effizient herausgestellt haben und auf welche man in der Zukunft bauen sollte. Machen auch Sie sich dieses Wissen zu Nutze, um Ihr Recruiting noch effizienter zu gestalten.

Schlagworte zum Thema:  Talent Management, War for Talents, Fluktuation