Der Netzwerkknoten auf der Weihnachtsfeier
Der Umfrage zufolge finden es 47 Prozent der befragten Arbeitnehmer in Ordnung, die Weihnachtsfeier auch zum Netzwerken zu nutzen. 37 Prozent der Befragten würden die Feier als positiven Pflichttermin ansehen, an dem sie sich über Abteilungen hinweg austauschen können. Fast die Hälfte sei der Meinung, dass Weihnachtsfeier-Kontakte hilfreich für die weitere Karriere sein könnten. 14 Prozent seien sich sogar sicher, dass hier die wirklich wichtigen Kontakte geknüpft würden.
Netzwerke werden online und offline gepflegt
Für die Umfrage hatte das Business-Netzwerk Linkedin seine Mitglieder befragt. Die Ergebnisse bestätigen eine frühere Studie zur Networking-Tätigkeit der Mitglieder vom April 2012, zu der mehr als 3.200 Fach- und Führungskräfte (400 davon in Deutschland) befragt wurden. Demnach pflegen fast ein Drittel der Frauen und fast ein Fünftel der Männer ihr Netzwerk im beruflichen Umfeld auch offline nahezu täglich. Online würden 35 Prozent der Frauen regelmäßig netzwerken, im Vergleich zu knapp einem Viertel der Männer. Fast ein Drittel der Mitarbeiter würde es zu schätzen wissen, wenn ihre Firma Gelegenheiten zum Netzwerken schaffe. Vor allem diese Gruppe werde Termine wie Weihnachtsfeiern für das ein oder andere strategische Gespräch nutzen.
Dezentes Verhalten gewinnt
Wer den Vorteil nutzen will, sollte allerdings auf sein Verhalten achten. So sei es für Netzwerk-Aktivitäten generell sinnvoll, dezent aufzutreten, meinen 38 Prozent der befragten Männer und 42 Prozent der Frauen. Vor ihrem Chef scheuen sie sich dabei nicht. 14 Prozent der Befragten halten die Weihnachtsfeier demnach für eine gute Möglichkeit, mit ihrem Chef ins Gespräch zu kommen. Seine Anwesenheit stört die Feier nicht. 46 Prozent sind sicher, mit ihrem Chef genauso gut zu feiern wie ohne. Nur 12 Prozent würden ihr oder ihm empfehlen die Party früher zu verlassen, um Hemmschwellen bei der Belegschaft abzubauen.
Ob Mitarbeiter Feiern im Unternehmen entspannt entgegensehen, ist laut Umfrage auch eine Frage des Alters. Die Altersgruppe 55plus sei die einzige Gruppe, bei der 52 Prozent der Meinung sei, man solle auf der Weihnachtsfeier alles Berufliche hinter sich lassen und sei einfach nur genießen.
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
638
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
569
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
370
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
272
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
235
-
Vorlage: Leitfaden für das Mitarbeitergespräch
203
-
Das sind die 25 größten Anbieter für HR-Software
191
-
Ablauf und Struktur des betrieblichen Eingliederungsmanagements
187
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1644
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
158
-
Wie sich Corporate Bullshit auf die Arbeitswelt auswirkt
30.03.2026
-
ZP Süd 2026: Zwei Tage HR-Wissen zu „Team Human x AI“
26.03.2026
-
Wissensmanagement im Offboarding
26.03.2026
-
Ausgezeichnete Modelle der betrieblichen Altersversorgung
26.03.2026
-
Workations brauchen Vertrauen und klare Regelungen
23.03.2026
-
Wie der berufliche Wiedereinstieg gelingt
20.03.2026
-
HR-Kosten steigen trotz Sparzwang
19.03.2026
-
"Wir wollen Transformation in Echtzeit abbilden"
18.03.2026
-
Warum Organisationen eine Talent Roadmap brauchen
18.03.2026
-
Warum mehr Tools oft zu mehr Aufwand führen
18.03.2026