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Wie gelingt Führung in der digitalen Arbeitswelt? Das Projekt LeadershipGarage gibt Antworten. Bild: Corbis

Mit der voranschreitenden Digitalisierung in der Arbeitswelt kommen neue Herausforderungen auf Führungskräfte zu. Im Projekt "LeadershipGarage" arbeiten Wissenschaftler und Praktiker gemeinsam an Lösungen für die Herausforderungen – und messen diese sogleich an der Realität.

Ziel des Projekts "LeadershipGarage" ist es, Unternehmen mit geeigneten Führungskonzepten, praktischen Methoden und Tools dabei zu helfen, den digitalen Wandel erfolgreich zu bewältigen. Inhaltlich bearbeitet die Forschergruppe daher, wie Führungspersonen am effektivsten in einer modernen, digital vernetzten Arbeitsumgebung agieren können und gibt innovative Impulse zur Entwicklung wirksamer Führungs-, Innovations- und Lerninstrumente. Zudem stellt sie die Kernkompetenzen und -verantwortlichkeiten sowie den Lernbedarf zukünftiger Führungskräfte heraus.

Initiiert wurde das Projekt „LeadershipGarage“ vom Institut für Performance Management der Leuphana Universität Lüneburg im Zusammenspiel mit renommierten Unternehmen verschiedenster Branchen sowie dem Human-Sciences and Technologies Advanced Research Institute (H-STAR) der Stanford University als Sparringspartner.

Die zentralen Fragen der digitalen Zukunft

Die LeadershipGarage beschäftigt sich mit den zentralen Fragestellungen der digitalen Zukunft:

  • Wie können Führungskräfte innovative Technologien wirkungsvoll in der Führung nutzen?
  • Wie können Führungskräfte Innovation vorantreiben und erfolgreiche Innovationsnetzwerke gestalten und umsetzen?
  • Wie ist die digitale Transformation zu steuern?
  • Wie kann das Management neue digitale Lernformate fördern?

Lösungen für digitale Herausforderungen in der Praxis getestet

Um diesen Fragen nicht nur auf den Grund zu gehen, sondern sie zugleich auch an der Realität zu messen, werden die Projektpartner aktiv in die Forschung einbezogen: Jedes Partnerunternehmen hat seine eigene Fragestellung, die als Case Study bearbeitet wird und deren Ergebnisse in der Gesamtheit wiederum allen Kooperationspartnern zugutekommen. So kann jedes entwickelte Instrument kontinuierlich für den Praxiseinsatz optimiert werden.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, zu welchen Ergebnissen die Projektteilnehmer bei der Frage nach einer erfolgreichen digitalen Unternehmenskultur gekommen sind.

Zur Autorin:

Sabine Remdisch ist Professorin für Personal- und Organisationspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg. Ihr aktueller Arbeitsschwerpunkt ist "Führen und Arbeiten in der digitalen Welt". Zu diesem Schwerpunkt forscht sie als Gastwissenschaftlerin am H-STAR Institute der Universität Stanford im Silicon Valley und bündelt in der LeadershipGarage ihre Expertise. 

Schlagworte zum Thema:  Führung, Digitalisierung, Leadership

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