Lernen mit Google bevorzugt
Die 500 befragten Senior-Manager, alle aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, interessieren sich demnach nicht besonders dafür, welcher Aufwand für die Entwicklung von Lernmaterial betrieben wird. Wenn sie Informationen brauchen, um eine Aufgabe zu lösen, sollen die vor allem zwei Voraussetzungen erfüllen: Leicht zugänglich sein und ein schnelles Ergebnis zeigen.
Trainings rangieren am Ende der Top Ten
Stehen im Job ungewohnte Herausforderungen an, dienen als Informanten in erster Linie Kollegen und Suchergebnisse aus dem Internet. On-the-Job Support steht dagegen erst an dritter Stelle, selbstgesteuertes Online-Lernen vor internen Trainings und offenen Trainings an neunter Position.
Bei der Nützlichkeit der angebotenen Informationen landen die Kollegen ebenfalls an erster Stelle, gefolgt von On-the-Job Support, internem Training, externen Webseiten und offenen Trainings. Für das selbstgesteuerte Online-Lernen gibt es keine Verbesserung. Es landet noch hinter externen Ratgebern an neunter Stelle, direkt vor "Trial and Error". Der Aussage, dass online gefundene Informationen helfen, in der professionellen Rolle effektiver zu agieren stimmten 84 Prozent zu, darunter 29 Prozent vollkommen.
Trainings und Seminare: kaum genutzt, aber als effektiv bewertet
Im Widerspruch zur Häufigkeit der Nutzung wiesen die befragten Manager der Informationsbeschaffung von selbstgesteuertem Online-Lernen, internem Training und offenen Seminaren eine hohe Effektivität zu.
Aus ihren Ergebnissen folgern die Autoren, dass die einfache und schnelle Erreichbarkeit von Informationen den größten Einfluss darauf hat, wie Manager sich mit ungewohnten Herausforderungen auseinandersetzen und nach Lösungen suchen. Für die Personalentwicklung bestehe nun die Herausforderung, sich nicht nur auf die Qualität von Lerninhalten zu konzentrieren, sondern auch mit deren Erreichbarkeit und Effizienz.
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