18.02.2016 | Infografik

Industrie 4.0: Junge Generation blickt positiv in die Zukunft

Die Generation Y fühlt sich gut gerüstet für Digitalisierung und Industrie 4.0.
Bild: Infosys

Die Industrie 4.0 wird zu großen Veränderungen der Arbeitswelt führen. Um sich für den Wandel zu rüsten, sind eine gute Ausbildung und entsprechende Fähigkeiten wichtig. Was das für die Generation der 16 bis 25-Jährigen bedeutet, hat eine weltweite Studie untersucht.

Die Studie „Amplifying Human Potential: Education and Skills for the Fourth Industrial Revolution“ von Infosys beschäftigt sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Industrie 4.0 für die sogenannte "Generation Y". Befragt wurden je 1.000 16 bis 25-Jährige in den Ländern Australien, Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Südafrika, Vereinigtes Königreich und USA. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die Ansichten dieser Generation hinsichtlich ihrer Beschäftigung, ihrer Fähigkeiten und ihrer Aus- und Weiterbildung.

Optimistischer, pragmatischer Blick

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die Erkenntnis, dass die junge Generation optimistisch und pragmatisch in eine herausfordernde Zukunft blickt. Am zuversichtlichsten und am besten gerüstet fühlen sich die jungen Menschen der aufstrebenden Länder Brasilien, Indien, China und Südafrika.
Die Zuversicht in ihre technologischen Fähigkeiten korreliert dabei mit der Zuversicht der Generation was ihre künftigen Karrieren betrifft. Die jungen Leute der aufstrebenden Länder schreiben sich dabei die stärksten technologischen Fertigkeiten zu und sind am meisten daran interessiert, diese Fähigkeiten stetig zu verbessern. Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Die am besten qualifizierten jungen Leute haben auch das größte Interesse, ihre digitalen und technologischen Fähigkeiten auszubauen.

Ausbildung: Viele fühlen sich ungenügend auf die Arbeitswelt vorbereitet

Trotz positiver Sicht, stellt eine signifikante Anzahl der Generation infrage, dass ihre akademische Ausbildung sie optimal auf die Karriere vorbereitet. In Deutschland, Australien und den USA ist sogar die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass ihre Ausbildung sie nicht auf die Arbeitswelt vorbereitet hat.

Soft Skills und stabile Karrieren erwünscht

Die Bedeutung sogenannter Soft Skills wird von den jungen Leuten als sehr wichtig angesehen. Weltweit wird die Fähigkeit mit anderen Mitarbeitern zusammenarbeiten und kommunizieren zu können höher eingestuft als akademische Errungenschaften.
Des Weiteren wünscht sich die Generation stabile Karrieren – Stellen in großen und mittleren Unternehmen, die Stabilität, Fortschritt und Weiterbildungsmöglichkeiten bieten, werden Tätigkeiten in Start-ups vorgezogen.
Und schließlich ist ein Großteil der Befragten der Meinung, dass Zugänge zu neuen, flexibleren und digitalen Tools dabei helfen werden, ihre Fähigkeiten deutlich schneller auszubauen als früher.

Schlagworte zum Thema:  Generation Y, Industrie 4.0, Ausbildung

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