Inspirierende Vorbilder gefragt
Mitarbeiter dazu zu motivieren, aktiv am Unternehmen teilzuhaben und miteinander zu vernetzen, gehört für Kurt de Ruwe, bis vor kurzem Chief Information Officer bei Bayer Material Science, heute in gleicher Funktion bei Philips Lighting, zu seinem täglichen Geschäft. Er führe, indem er selbst ein Beispiel gebe und damit andere inspiriere, heißt es in der Begründung der Jury, die den Manager dafür mit dem LIDA Award in der Kategorie „Manager“ ausgezeichnet hat.
Schnelles Feedback, maximale Offenheit
Ruwes Führungsstil sei keine Frage der Technik, gleichwohl er diese auch nutze. Seine Nachrichtenleiste in seinem Intranet-Profil sei für alle Mitarbeiter im Unternehmen sichtbar, diese könnten dor Nachrichten hinterlassen, die wiederrum von allen gelesen werden können. Sich mit einem für alle lesbaren Feedback noch am selben Tag zurückzumelden, sei für Ruwe ebenfalls selbstverständlich. Auf diese Weise wachse das kollektive Wissen im Unternehmen und andere Führungskräfte und Mitarbeiter würden motiviert, ebenfalls in den Wissensaustausch einzutreten und sich zu vernetzen.
Global vernetzen, Wissen teilen
Flexible Strukturen, agiles Vorgehen bei Projekten und eine spielerische Art und Weise, auf die sich die Mitarbeiter global vernetzen und offen Wissen teilen, um schnell reagieren zu können, prägen das Internet-Unternehmen salesforce.com. Forciert und gestützt wird diese Unternehmenskultur von CEO und Gründer Marc Benioff, der dafür mit dem LIDA Award in der Kategorie „Vordenker“ ausgezeichnet wurde. Der Preis sei eine Anerkennung für den Pioniergeist und die innovative Kultur bei salesforce.com, so Benioff. „Die Technologiebranche steht inmitten eines gewaltigen Umbruchs und die soziale und mobile Revolution, die gerade stattfindet, bietet eine unglaubliche Chance für Unternehmen, sich auf neue Art und Weise mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu vernetzen. Wir sind stolz darauf, dass wir wieder den Weg dieser fundamentalen Veränderung der Geschäftswelt anführen und voranbringen.“
Preis für Potenzial
Mit dem LIDA Award zeichnet eine Jury im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr seit 2011 Führungspersönlichkeiten aus, die das Potenzial des digitalen Zeitalters als Pioniere umsetzen. Die Idee entstand aus einer Zusammenarbeit des Ministeriums mit mehr als 20 namhaften deutschen Unternehmen, darunter IBM, T-Systems und Deutsche Messe AG. Weitere Preisträger sind Mari Kuraishi, Mitgründerin des Online-Marktplatz GlobalGiving.org, in der Kategorie „Non Profit“ und Amanda Palmer, amerikanischer Internet-Rockstar, in der Kategorie „Entertainment“.
-
Acht rettende Sätze für schwierige Gesprächssituationen
424
-
Workation und Homeoffice im Ausland: Was Arbeitgeber wissen müssen
201
-
Essenszuschuss als steuerfreier Benefit
188
-
BEM ist Pflicht des Arbeitgebers
186
-
HR-Software-Ranking der 25 größten Anbieter
182
-
Probezeitgespräche als Feedbackquelle für den Onboarding-Prozess
126
-
Der große NLP-Bluff Teil I: Wie alles begann
1088
-
Mitarbeiterfluktuation managen
1064
-
Warum Offboarding an Bedeutung gewinnt
77
-
Studie offenbart zu wenige Strukturen beim Onboarding
59
-
Workforce Management – weit mehr als Personaleinsatzplanung
25.09.2026
-
Der Abschluss-Check
25.09.2026
-
HR-Tech zwischen Vision und Praxis
24.09.2026
-
Azubi-Recruiting 2026 – Generation Alpha sucht persönlichen Kontakt
23.09.2026
-
Der Verbindlichkeits-Anker
18.09.2026
-
Digitaler Vorreiter mit Selbstzweifeln: HR unterschätzt die eigene Stärke
17.09.2026
-
Weihnachtsgeschenke für Mitarbeitende: 7 Ideen, die Freude machen
16.09.2026
-
Einstellungen verändern reicht nicht
16.09.20261
-
Fair Pay zwischen Strategie, Change und Compliance
16.09.2026
-
Mit dem Fokus auf Skills Arbeit neu denken
16.09.2026