Umfrage zur Frauenquote: Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?
Ab 2016 gilt die gesetzliche Frauenquote. Bereits Ende September lief die erste Frist ab: Rund 3.500 börsennotierte oder mitbestimmungspflichtige Unternehmen mussten verbindliche Zielgrößen zum Frauenanteil in Aufsichtsrat, Vorstand und den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands festlegen und diese Ziele dokumentieren.
Unternehmen zögern mit ihren Zahlen
Keine Frage: Die neuen gesetzlichen Regelungen befeuern die Aktivitäten der Unternehmen zur Frauenförderung. In der Praxis bleibt das Thema aber ein mühsames Geschäft. wie das Titelthema des Personalmagazins Ausgabe 11/2015 zeigt. Tatsächliche Veränderungen kommen nur langsam in Gang. Nur wenige Unternehmen waren bisher so mutig und haben ihre Zielgrößen veröffentlicht. Viele trauen sich nicht, mehr als den bereits erreichten Frauenanteil als Zielgröße festzuschreiben.
Frauenförderung trägt erste Früchte
Andererseits zeigt die Analyse der Statusberichte "Frauen in Führungspositionen", die die Dax-30-Unternehmen seit 2010 jährlich vorlegen, dass einige unter den Dax-Konzernen ihre Frauenanteile ganz beachtlich steigern konnten. Das macht zumindest Hoffnung, dass die Bemühungen der Unternehmen zur Frauenförderung durchaus greifen.
Eine aktuelle Untersuchung der Personalberatung Odgers Berndtson ergab außerdem, dass der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der in DAX, MDAX, SDAX und TECDAX notierten Unternehmen in den vergangenen drei Jahren um sieben Prozentpunkte auf durchschnittlich 22 Prozent gestiegen ist. 44 der 160 untersuchten Unternehmen haben dabei einen Frauenanteil in ihren Aufsichtsräten von über 30 Prozent. Damit erfüllt allerdings nur jedes viertes Unternehmen derzeit die gesetzlichen Vorgaben.
Aktuelle Umfrage zur Frauenquote läuft
Welche Ziele hat sich Ihr Unternehmen in Bezug auf die Frauenquote gesetzt? Und welche Instrumente und Tools setzen Sie zur Erhöhung der Frauenanteile bzw. zur Frauenförderung ein? Die HR-Beratung Baumgartner & Partner hat in Kooperation mit dem Personalmagazin dazu eine Umfrage gestartet. Die Ergebnisse werden anschließend im Personalmagazin und auf www.haufe.de/personal veröffentlich.
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