Unikliniken im Südwesten fordern mehr Geld
Auf ihrer Forderung, die besonderes Rolle der Universitätskliniken auch gesondert zu honorieren, haben die vier Häuser in Freiburg, Tübingen, Heidelberg und Ulm mit einer Aktionswoche «Wir leisten mehr: Die Deutsche Hochschulmedizin» hingewiesen. Sie fürchten, in die roten Zahlen zu geraten, wie die Tübinger Kaufmännische Direktorin Gabriele Sonntag am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Ulm sei bereits in die Verlustzone abgerutscht. «Wir sind alle am Limit.»
An den Einrichtungen in Freiburg, Tübingen, Heidelberg und Ulm werden pro Jahr rund 250 000 Patienten stationär behandelt und rund 1,3 Millionen Patienten ambulant.
Eine Milliarde Euro fehlt
Der Generalsekretär des Verbandes der Universitätskliniken Deutschlands, Ralf Heyder, sagte: «Allen Unikliniken zusammen fehlt im Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro.» Das Geld könne durch eine Pauschale von etwa zehn Prozent pro Fallpauschale eingespielt werden. Diese Forderung richtet der Verband der 33 Häuser an die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform der Krankenhaus-Versorgung.
Wartezeiten und Fallzahlen haben sich verdoppelt
Bundesweit werden laut Verband zwei Drittel der Unikliniken das Jahr mit Defiziten abschließen. Besonders die Hochschulambulanz, auf die vor allem Patienten mit schweren und komplexen Erkrankungen angewiesen seien, kämpfe mit der Mittelknappheit, erläuterte Sonntag. Die Wartezeiten hätten sich in den vergangenen zehn Jahren auf derzeit durchschnittlich ein halbes Jahr verdoppelt - ebenso die Fallzahlen. Manche Patienten wechselten dann in die ohnehin überfüllte Notfallambulanz, deren Ärzte zur Versorgung jedes Hilfesuchenden verpflichtet seien. Zwar habe der Entwurf eines Versorgungsstärkungsgesetz die Arbeit der Hochschulambulanzen stärker anerkannt, aber ob das die Krankenkassen in den Entgeltverhandlungen beeindrucke, sei eine zweite Frage, sagte Heyder.
Zuschläge für Notfallversorgung
Die Unikliniken verlangen auch für das Vorhalten von Kapazitäten für die Notfallversorgung Zuschläge. «Die Feuerwehr wird auch nicht pro Brand gezahlt», sagte Heyder. Immer mehr Krankenhäuser schlössen oder zögen sich wegen Ärztemangels aus der Notfallversorgung zurück. Die Unikliniken seien mittlerweile die einzigen, die rund um die Uhr Spezialisten bereitstellten. Nur wenn die Notfallambulanz voll ausgelastet sei, könnten die Kosten gedeckt werden.
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Entgelttabelle TVöD/VKA
1.151
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Krankmeldung im öffentlichen Dienst
8351
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Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
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Voraussetzungen und Geltendmachung der Tauschtage
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Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
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Berechnung der Tauschtage und des Umwandlungsbetrags
443
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Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
4203
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Entgelttabelle TV-L
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Zwölftelung des Urlaubsanspruchs im öffentlichen Dienst
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Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
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Forschungsausschuss billigt Reform des Wissenschaftsfreiheitsgesetzes
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Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA
17.09.2026
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17.09.2026
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Entgelttabelle TV-Hessen
17.09.2026
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Entgelttabelle Pflegedienst
17.09.2026
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Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
17.09.2026
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Entgelttabelle TVöD/VKA
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Entgelttabelle TVöD/Bund
17.09.2026
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Entgelttabelle TV-L Sozial- und Erziehungsdienst
17.09.2026
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Entgelttabelle TV-L
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