Sechster Versorgungsbericht der Bundesregierung
„Die Versorgungsberichte sind erforderlich und wichtig, um alle Beteiligten und Betroffenen objektiv und sachbezogen über die wichtigsten Grundlagen, Veränderungen und Herausforderungen des eigenständigen Alterssicherungssystems der Beamten zu informieren", so dbb Vize und Beamtenvorstand Hans-Ulrich Benra.
Versorgungsausgaben rückläufig
Der seit Jahrzehnten betriebene erhebliche Personalabbau des Bundes, der moderate Anstieg der beamtenrechtlichen Versorgungsbezüge insbesondere in den Jahren ab 1999, die laufende wirkungsgleiche Übertragung von Reformmaßnahmen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und die Bildung der Versorgungsrücklagen seit 1998 im Bereich des Bundes haben in erheblichem Maße dazu beigetragen, den Anstieg der Versorgungausgaben zu dämpfen. Hinzu komme, so Benra, dass durch die Einrichtung eines kapitalgedeckten Versorgungsfonds für ab 2007 berufene Beamte weitere Vorsorge betrieben wurde, was sich weiter entlastend auf die zukünftigen Haushalte auswirken wird.
Der dbb hat die wesentlichen Punkte des Berichts wie folgt zusammengestellt:
- Der Anteil der Personalausgaben an den Gesamtausgaben des Bundes ist in den letzten Jahren erheblich, auf deutlich unter 10 Prozent gesunken.
- Das Niveau der Versorgungsausgaben des Bundes bleibt stabil und ist zukünftig – insbesondere aufgrund des Rückgangs im Bereich Bahn/Post – insgesamt leicht rückläufig.
- Sowohl der prozentuale Anteil der Versorgungskosten an den Steuereinnahmen (Versorgungs-Steuer-Quote) als auch in Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt (Versorgungsquote) ist relativ konstant.
- Die Zahl der Ruhestandseintritte wegen Dienstunfähigkeit ist in den letzten Jahren zurückgegangen, während das durchschnittliche Ruhestandseintrittsalter spürbar angestiegen ist.
- Die durchschnittlichen Ruhegehaltssätze sowohl der Bestandspensionäre als auch der Versorgungsneuzugänge sind durch die allgemeine Niveauabflachung einerseits und durch die Zunahme von Teilzeitbeschäftigungszeiten andererseits signifikant zurückgegangen.
- Die Versorgungsausgaben des Bundes sind mit der Versorgungsrücklage und dem Versorgungsfonds des Bundes zu einem laufend ansteigenden Anteil nachhaltig ausfinanziert und generationengerecht veranschlagt. Aus einer zunächst zu erreichenden teilweisen Kapitaldeckung soll und wird auf diese Weise langsam eine überwiegende Kapitaldeckung zukünftiger Versorgungsausgaben werden.
Der Versorgungsbericht der Bundesregierung beschränkt sich seit 2009 als Folge der Föderalisierung des Besoldungs- und Versorgungsrechts auf die Entwicklung im Bundesbereich.
Versorgungsausgaben der Länder steigen
Inzwischen sind in vielen Bundesländern eigene, zum Teil umfangreiche Zahlenwerke nach Vorbild oder in Anlehnung an den Versorgungsbericht des Bundes entstanden, die in regelmäßigen Abständen Auskunft über die zukünftige Entwicklung und Finanzierung der Landesversorgungssysteme erteilen.
Mit Blick auf die sich für den Länderbereich bekanntermaßen ergebenden Ausgabensteigerungen unterstrich Hans-Ulrich Benra, dass diese sich zunächst zwangsläufig aus der bundesstaatlichen Kompetenz- und Personalaufteilung sowie der steigenden Anzahl von Versorgungsempfängern ergäben und – wie auch der generelle Anstieg der Anzahl der Rentenbezieher – in der allgemeinen demografischen Entwicklung begründet seien. „Weil die Ausweitung des öffentlichen Dienstes der Länder im Justiz-, Sicherheits- und Bildungsbereich in den 70er Jahren den allgemein anerkannten sozialen Notwendigkeiten geschuldet war und zugleich ein konstant hohes Niveau staatlicher Aufgabenerfüllung ein Anliegen der gesamten Gesellschaft darstellt, kann und darf die Stabilisierung der Finanzierungsgrundlagen der Beamtenversorgung nicht allein Aufgabe der Beamtenschaft in den Ländern sein, schon gar nicht über weitere Einsparungen“, warnte der dbb Beamtenvorstand.
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Entgelttabelle TVöD/VKA
828
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Berechnung der Tauschtage und des Umwandlungsbetrags
751
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Krankmeldung im öffentlichen Dienst
7111
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Voraussetzungen und Geltendmachung der Tauschtage
695
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Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
6432
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Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
397
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Zwölftelung des Urlaubsanspruchs im öffentlichen Dienst
322
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Probezeitkündigung im öffentlichen Dienst - das gilt es zu beachten
3152
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Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
254
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Keine Jahressonderzahlung nach § 20 TVöD bei Renteneintritt
2212
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Entgelttabelle TV-Ärzte/VKA
17.09.2026
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Entgelttabelle TV-V
17.09.2026
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Entgelttabelle TV-Hessen
17.09.2026
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Entgelttabelle Pflegedienst
17.09.2026
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Entgelttabelle TVöD - Sozial- und Erziehungsdienst
17.09.2026
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Entgelttabelle TVöD/VKA
17.09.2026
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Entgelttabelle TVöD/Bund
17.09.2026
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Entgelttabelle TV-L Sozial- und Erziehungsdienst
17.09.2026
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Entgelttabelle TV-L
17.09.2026
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Grenzen der Haftung eines Arbeitgebers nach Diskriminierung
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