Eilantrag gegen Testpflicht zur Teilnahme am Unterricht erfolglos
Der Antragsteller begehrte mit seinem Eilantrag, § 17a der 7. SARS-CoV-2-EindV vorläufig außer Vollzug zu setzen. Die Vorschrift regelt im Wesentlichen, dass seit dem 19. April 2021 der Zutritt zu Schulen und damit auch die Teilnahme am Präsenzunterricht nur nach Vorlage eines negativen SARS-CoV-2-Tests gestattet ist, soweit die Schulen über eine hinreichende Anzahl an Testmöglichkeiten verfügen.
Schutz von Leben und Gesundheit überwiegt
Das OVG hat die Auffassung des Antragstellers, dass diese Regelung im Infektionsschutzgesetz keine hinreichende Grundlage finde, nicht geteilt. Es dränge sich auch nicht auf, dass die für die Teilnahme am Präsenzunterricht vorausgesetzte Beibringung eines negativen Tests unverhältnismäßig wäre und der Verordnungsgeber den ihm zustehenden Spielraum überschritten hätte. Im Hinblick auf den gegenwärtigen Stand des Pandemiegeschehens in Deutschland („dritte Welle“) und die Belastung der stationären, insbesondere intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten spreche alles dafür, dass der Schutz von Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen diesen Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit rechtfertige.
Ungleichbehandlung gerechtfertigt
Die Ungleichbehandlung zwischen getesteten und nicht getesteten Schülern sei durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt, weil die Verbindung des Präsenzunterrichts mit der Vorlage eines aktuellen negativen Testergebnisses zur Eindämmung der Pandemie beitrage.
Der Beschluss ist unanfechtbar.
(OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 12.4.2021, OVG 11 S 48.21)
-
Besoldungserhöhung für Bundesbeamte fällt geringer aus
3.537
-
Krankmeldung im öffentlichen Dienst
1.0181
-
Urlaubsübertragung und Urlaubsverfall im öffentlichen Dienst
9482
-
Entgelttabelle TVöD/VKA
816
-
Urlaubsanspruch auch bei Erwerbsminderungsrente
767
-
Gewerkschaften stimmen der TV-L Tarifrunde 2026 zu
575
-
Entgelttabelle TV-L
552
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
399
-
Zwölftelung des Urlaubsanspruchs im öffentlichen Dienst
385
-
Hilfsweise ordentliche Kündigung „zum nächstmöglichen Termin“
356
-
AfD-Mitgliedschaft kann für Beamte in Sachsen dienstrechtliche Folgen haben
29.04.2026
-
Unwirksame außerordentliche Kündigung einer Oberärztin
23.04.2026
-
Besoldungserhöhung für Bundesbeamte fällt geringer aus
21.04.2026
-
Der Beamtenbund dbb vermeidet Kontakte und Auftritte mit AfD
15.04.2026
-
Zweifel an Verfassungstreue rechtfertigen Entlassung von Polzeikommissaranwärtern
13.04.2026
-
Ausschluss eines Polizeibewerbers wegen Harnstein
08.04.2026
-
Kontakt zum inhaftierten Lebensgefährten: Justizvollzugsbeamtin fristlos entlassen
02.04.2026
-
Vergaben des Bundes nur noch zu Tarifbedingungen
01.04.2026
-
Beschäftigte des Landes Hessen erhalten 5,8 Prozent mehr Gehalt
30.03.2026
-
Polizeihauptkommissar wegen Verstoß gegen Verfassungstreue um zwei Besoldungsgruppen zurückgestuft
23.03.2026