| Öffentlicher Dienst

Beamtenbund beklagt weiterhin zu geringe Personalausstattung

Der öffentliche Dienst muss noch mehr ausgebaut werden, so der Beamtenbund.
Bild: Corbis

Obwohl bei Bund, Ländern und Gemeinden in letzter Zeit viele Stellen geschaffen oder zumindest angekündigt worden sind, bleibt die fehlende Personalausstattung aus Sicht des Beamtenbundes dbb eines der Hauptprobleme des öffentlichen Dienstes.

Der allgemeine Personalmangel beim Staat ist nach Auffassung des dbb nicht erst durch die Flüchtlingssituation entstanden ist, so der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt.

Der aktuelle Personalmangel sei die Konsequenz aus einer über lange Zeit verfehlten Personal- und Sparpolitik. „Die Funktionsfähigkeit des Staates wird deshalb aktuell auf eine harte Probe gestellt,“ so Dauderstädt.

Weiterhin zahlreiche Überstunden trotz vieler Neueinstellungen

Trotz einiger Personalverstärkungen würden bei Polizei, Schule und Verwaltung weiterhin Millionen Überstunden gemacht, ohne dass auch nur klar wäre, wie und ob diese jemals abgebaut werden könnten. Bei Bund und Ländern wurden allein im Länderbereich in den vergangenen 12 Monaten 24.000 neue Stellen geschaffen worden seien, bei der Bundespolizei waren es 3.000. Die mit Abstand meisten neuen Arbeitsplätze in den Ländern entstanden an Schulen, es folgen die Landespolizeibehörden, die Landesverwaltung und die Justiz. Seit 1995 sei die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst zuvor allerdings um 13 Prozent von 5,3 auf 4,6 Millionen zurückgegangen.

Schlagworte zum Thema:  Öffentlicher Dienst, Beamtenbund, Personal

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