Haushaltsausgaben des Landeswohlfahrtsverbandes steigen 2016
Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen rechnet für 2016 mit Kosten in Höhe von rund 1,86 Milliarden Euro. Die Zahl der Menschen, die 2016 Anspruch auf Sozialhilfe vom LWV haben, werde voraussichtlich um .1300 auf 57.800 steigen, wie aus den Eckwerten der Haushaltsplanung 2016 hervorgeht, die die Verbandsversammlung in Kassel verabschiedet hat. Die Sozialhilfeausgaben wachsen um rund 78 Millionen Euro und haben mit 1,55 Milliarden Euro den größten Anteil am Haushalt.
Gründe für gestiegene Ausgaben
Als Grund für den Anstieg nannte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann aber nicht nur die steigende Zahl von Leistungsempfängern. Diese wachse jährlich um 1.200 bis 1.300. «Relevant für den Anstieg sind ebenso durch Tarifanhebungen erhöhte Personalkosten», sagte er. Für das laufende Jahr sind Ausgaben in Höhe von 1,79 Milliarden Euro geplant und damit rund 77 Millionen Euro mehr als 2014.
Dem LWV wurden von den Landkreisen und kreisfreien Städten soziale Aufgaben übertragen. Die Kommunen zahlen über die Verbandsumlage jährlich rund 1,2 Milliarden Euro an den LWV. 2016 sollen es demnach 1,27 Milliarden Euro sein. Der Rest wird über Kostenerstattungen, die Ausgleichsabgabe von Unternehmen oder den Kommunalen Finanzausgleich finanziert.
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