Dreyer setzt sich für finanzielle Entlastung von Unikliniken ein
Dies kündigte sie in einem Gespräch mit der Mainzer «Allgemeinen Zeitung» vor der Konferenz der Ministerpräsidenten am kommenden Donnerstag an. «Es geht darum, dass die Unikliniken wirtschaftlich arbeiten können. Das können sie zurzeit nicht, ihr Auftrag wird nicht abgebildet im Gesundheitssystem», sagte Dreyer.
Die wirtschaftliche Situation der Unikliniken in Deutschland sei «sehr schwierig», sie stünden «mit dem Rücken an der Wand», betonte Dreyer in dem Interview. Ursache sei, dass die besonderen Leistungen in der Krankenversorgung nicht ausreichend vergütet würden. Nach vorläufigen Zahlen des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands betrug das Defizit der 33 Unikliniken 2013 insgesamt 161 Millionen Euro. Die Uni-Medizin in Mainz verzeichnete demnach ein Minus von 14,5 Millionen Euro.
Dreyer könnte sich als zusätzliche Finanzierung eine «Systemkomponente» für Unikliniken und Krankenhäuser der Maximalversorgung vorstellen. Die Ministerpräsidentin wollte sich laut Zeitung nicht festlegen, ob diese zusätzlichen Vergütungen aus dem Bundeshaushalt oder aus der gesetzlichen Krankenversicherung kommen könnten.
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