Polizei: Höhere Erschwerniszulage in Mecklenburg-Vorpommern

Polizeivollzugsstellen werden aufgestockt und die Erschwerniszulage für den Polizeivollzugsdienst ist ein weiteres zentrales Thema: Aktuell laufen Verhandlungen zwischen der Landesregierung und der Gewerkschaft der Polizei in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Erfolg für die Polizei wurde bereits durch die ersten Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Landesregierung erzielt: In Mecklenburg-Vorpommern werden weitere 150 Polizeivollzugsstellen eingerichtet.

Überarbeitung der Erschwerniszulagenverordnung

Weiteres Thema der Verhandlungen ist die Änderung der Erschwerniszulagenverordnung. Das Finanzministerium hat dazu einen Entwurf vorgelegt. Während die alte Verordnung noch eine Wechselschichtzulage von 51,33 Euro vorsieht, soll diese nach der neuen Verordnung auf 150 Euro monatlich erhöht werden. Auch die Zulage für SEK und MEK wird erhöht und zwar auf ganze 300 Euro. Neben weiteren Regelungen über die Zulagen soll u. a. für Sachbearbeiter im Bereich der Kinderpornographie auch eine Zulage in Höhe von 100 Euro geschaffen werden.

Weitere Ziele der Gewerkschaft

Die GdP hat aber noch weitere Punkte auf der Agenda, wie beispielsweise die Berücksichtigung der Belastung Tarifbeschäftigter durch die Gewährung außertariflicher Zulagen. Die Zulagensätze sollen zudem regelmäßig überprüft und angepasst werden. Aber auch die Stundensätze des Dienstes zu ungünstigen Zeiten sollen spürbar erhöht werden. Laut dem Landesvorsitzenden der GdP, Christian Schumacher, soll die Attraktivität des Polizeidienstes erhöht werden und die Polizistinnen und Polizisten sollen die Wertschätzung erfahren, die ihnen zusteht.

Lesen Sie auch: Höhere Erschwerniszulage für SEK-Beamte

Schlagworte zum Thema:  Polizei, Zulage, Mecklenburg-Vorpommern