Nach Einigung in NRW: SPD kündigt Sparopfer im Personaletat an
Die höhere Bezahlung für Beamte aller Besoldungsgruppen in NRW wird laut SPD-Fraktion zu Sparopfern im Personaletat führen. Statt der geplanten 700 Millionen jährlich könne die rot-grüne Regierung nur noch 220 Millionen Euro sparen, sagte Fraktionschef Norbert Römer. "Klar ist, dass wir die Differenz von 480 Millionen Euro bis 2017 aus dem Bereich des Personaletats einsparen werden." Die Regierung wollte eigentlich nur den unteren Gruppen ein deutliches Gehaltsplus zugestehen, nun bekommen nach einem Verfassungsgerichtsurteil und hartem Ringen mit den Gewerkschaften doch alle Beamte rückwirkend ab 2013 mehr Geld.
Zusätzliche Neuverschuldung für Besoldungserhöhung
Der Personalbereich ist mit einem Anteil von mehr als 40 Prozent der größte Einzeletat im NRW-Haushalt. Dieser sieht für 2014 Ausgaben von gut 62 Milliarden und eine Neuverschuldung von 2,4 Milliarden Euro vor. Im Kabinett soll nun ein Nachtragsetat für 2014 verabschiedet werden. Als Folge auf die Besoldungserhöhung für die Staatsdiener wird eine zusätzliche Neuverschuldung erwartet. Geplant sind bisher 2,4 Milliarden Euro.
Das Verfassungsgericht hatte ein rot-grünes Gesetz mit Nullrunden für höhere Beamte im Juli verworfen.
-
Besoldungsanpassung für Landesbeamte: Das planen die Bundesländer
3.698
-
Jahressonderzahlung nach TVöD und TV-L
9521
-
Stufenzuordnung nach TV-L bei Einstellung: Anerkennung von Berufserfahrung
168
-
Lohnpfändung bei Überlassung eines Dienstwagens
168
-
Neue Pfändungsfreigrenzen für Arbeitseinkommen
106
-
Keine Kürzung des Leistungsentgelts wegen Arbeitsunfähigkeit
73
-
Ungenutztes Potenzial gegen Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst
71
-
Stufenlaufzeit bei Korrektur einer Eingruppierung
58
-
Eingruppierung einer medizinischen Fachangestellten
48
-
Wann ist bei der Stufenzuordnung eine Mitbestimmung des Personalrats notwendig?
46
-
Keine Tarifautomatik bei der Höhergruppierung von Lehrkräften
13.07.2026
-
Einigung in den Tarifverhandlungen für Unikliniken in Baden-Württemberg
10.07.2026
-
Besoldungsanpassung für Landesbeamte: Das planen die Bundesländer
07.07.2026
-
Bürgermeisterin scheitert mit Diskriminierungsklage gegen Gemeinde
17.06.2026
-
Rückforderung gezahlter Zulagen von städtischem Leichenfahrer unzulässig
27.05.2026
-
Eingruppierung eines Beschäftigten als Gruppenleiter in einer großen Serviceeinheit
19.05.2026
-
Weitere Tarifeinigungen im öffentlichen Personennahverkehr
28.04.2026
-
Beamtenbund fordert Entlastungsprämie auch für den öffentlichen Dienst
16.04.2026
-
Beschäftigte in Hamburg erhalten eine Zulage
25.03.2026
-
Berliner Hochschulen fordern Finanzierung der Hauptstadtzulage
09.03.2026