Messie-Haushalt

Es beginnt oft schleichend: ein Bitte-nicht-stören hier, ein muffiger Geruch im Treppenhaus dort. Dass ein Mieter exzessiv Gegenstände oder Unrat in seiner Wohnung hortet, bleibt für Vermieter in der Regel lange Zeit im Verborgenen. 

Erst wenn sich Nachbarn über extreme Geruchsbelästigungen beschweren, Ungeziefer auftritt oder gar Bauschäden durch auslaufende Flüssigkeiten, blockierte Abflüsse oder Schimmel drohen, wird das ganze Ausmaß sichtbar.

In solchen Situationen angemessen und rechtssicher zu reagieren, will überlegt sein. Die Wohnung kurzerhand entrümpeln und gegebenenfalls instand setzen zu lassen, in der Annahme, damit sei das Problem gelöst, ist eine verständliche Reaktion. Sie greift jedoch zu kurz. Messie-Haushalte sind keineswegs selten.

Messie-Syndrom erkennen: Warnsignale für Vermieter

Nach Schätzungen der Messie-Expertin Veronika Schröter, die sich seit 25 Jahren mit Hortungstendenzen beschäftigt und wissenschaftlich dazu forscht, sind bis zu 2,8 Millionen Menschen in Deut...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
Die Wohnungswirtschaft 8/2026

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen