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Für das Verbändebündnis Wohnungsbau erstellte die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen mit Regiokontext das Gutachten "Wohnungsbau in Deutschland 2026: Bedarf und Erleichterung". Welche Modelle eines kostengünstigen Wohnungsbaus sind praktikabel? Eine Kurzfassung einer komplexen Sachlage.

Es herrscht fast aller Orten Stillstand auf dem Wohnungsmarkt. Es fehlen Wohnungen, viele Wohnungen sind überbelegt, auch die bestgemeinte Wohnraumförderung kommt kaum noch hinterher, das Wohnungsangebot in den stark nachgefragten Märkten nennenswert zu erhöhen und bedarfsgerecht für Entlastung zu sorgen, zumal Bau- und damit die Bauwerkskosten weiterhin steigen. Eine Auseinandersetzung mit den Grundsätzen des kostengünstigen Wohnungsbaus und den unterschiedlichen Maßnahmen einiger Bundesländer ist deshalb unabdingbar. Es gilt, das Bauen wieder günstiger und bezahlbarer zu machen.

Ausgangslage und Grundprinzipien

Die dramatische Kostensituation im deutschen Wohnungsbau – Investitionskosten von median knapp 5.400 Euro pro Quadratmeter in deutschen Großstädten – macht eine weitere Erhöhung von Standards im Wohnungsbau ökonomisch unvertretbar. Gleichzeitig ist ein radikaler Bruch mit Normen nicht erforderlich, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die sogenannten "Modelle eines anderen Bauen...

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Dies ist ein Beitrag aus der Zeitschrift Die Wohnungswirtschaft.
DW Die Wohnungswirtschaft 7/2026

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungsmarkt, Wohnungsbau, Baukosten