23.09.2015 | Gesetzgebung

Saarländer müssen Rauchwarnmelder nachrüsten

Rauchmelder werden auch im Saarland Pflicht
Bild: Haufe Online Redaktion

Bestandswohnungen im Saarland müssen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Die Neuregelung sieht eine Übergangsfrist bis Ende 2016 vor.

Das Saarland hat den Einbau von Rauchwarnmeldern in Bestandswohnungen gesetzlich vorgeschrieben. Eigentümer haben bis zum 31.12.2016 Zeit, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure mit den Geräten auszustatten. Eine entsprechende Änderung der Landesbauordnung wurde Anfang September verkündet. In Neubauten sind Rauchwarnmelder im Saarland bereits seit längerer Zeit Pflicht.

Die Wartung der Rauchwarnmelder obliegt den jeweiligen Bewohnern, sofern nicht der Eigentümer diese Verpflichtung übernommen hat.

Der neu gefasste § 46 Abs. 4 der Landesbauordnung für das Saarland lautet:

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümerinnen und Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.

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Schlagworte zum Thema:  Rauchwarnmelder, Rauchmelder

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