02.04.2013 | Gesetzgebung

Rauchwarnmelder sind in NRW jetzt Pflicht

Übergangsfrist bis Ende 2016
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Zum 1.4.2013 ist in Nordrhein-Westfalen eine Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen in Kraft getreten. Für Bestandsbauten gilt eine großzügige Übergangsfrist.

Wohnungen in Nordrhein-Westfalen müssen ab 1.4.2013 mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Eine entsprechende Änderung der Landesbauordnung ist Anfang April in Kraft getreten. Die Pflicht gilt ab sofort für alle Neubauten. Die Eigentümer bestehender Wohnungen haben noch Zeit für die Umrüstung: Die Übergangsfrist für Bestandsbauten läuft erst Ende 2016 ab.

Nordrhein-Westfalen ist nach Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, dem Saarland und Thüringen das 12. Bundesland, das Rauchwarnmelder vorschreibt.

Der neue § 49 Abs. 7 der nordrhein-westfälischen Bauordnung lautet:

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.

Schlagworte zum Thema:  Rauchmelder, Rauchwarnmelder

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