Zielsetzung:

Ziel der Implementierungsphase ist es, die Prozesse organisatorisch und technisch so umzusetzen, sodass sie im Unternehmen tatsächlich gelebt werden.

Aufgaben:

Innerhalb dieser Phase ist die Implementierung als Projekt zu planen und laufend zu überprüfen. Damit die Umsetzung gelingt, sind die Adressaten der Veränderung zu identifizieren und vom Projektmanagement spezifisch einzubinden.[1]

Praxisaspekte:

Viele Reorganisationsvorhaben scheitern genau in dieser Phase, weshalb Change-Management-Ansätze zielführend sind. Das ständige Spannungsfeld umfasst das Projekt- & Changemanagement, welches geäußerte Kritik nicht von vornherein ablehnen, gleichzeitig jedoch notwendige Veränderungen nicht leichtfertig verhindern darf.

Dazu ist einerseits ein konstruktiver, auf Fakten basierter Dialog notwendig, andererseits müssen projektgefährdende informelle Bündnisse z. B. über eine Beziehungsmatrix identifiziert werden.[2] Nachdem jede Einführung eines neuen Prozesses oder die Veränderung in einem Ist-Prozess (z. B. jede IT-Systemeinführung) ein (Implementierungs-)Projekt darstellt, hat in dieser Phase das Projektcontrolling höchste Bedeutung.

[1] Vgl. Hagenloch/Müller/Scherber, 2013, S. 230-236.
[2] Vgl. Best/Weth, 2010, S. 195-223.

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