Aktiengesellschaften (AG) oder Kommanditgesellschaften auf Aktien (KGaA) zerlegen ihr Grundkapital in Aktien. Durch die Aktie wird der Anteil an der Gesellschaft verbrieft. Die Gesellschaft kann den Aktionär über eine Dividende am Gewinn des Unternehmens beteiligen.

Veräußerungsverluste unterliegen einer besonderen Verlustverrechnungsbeschränkung.[1]

Nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen FG ist diese Regelung verfassungskonform.[2]

Ein Verlust aus dem entschädigungslosen Entzug von Aktien auf der Grundlage eines Insolvenzplans ist in entsprechender Anwendung des § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG i. V. m. § 20 Abs. 4 Satz 1 EStG als Aktienveräußerungsverlust steuerbar.[3]

 
Laufende Erträge Veräußerung/Einlösung
Erwerb vor dem 1.1.2009 Erwerb nach dem 31.12.2008
Dividenden[4] nicht steuerpflichtig (Bestandsschutz)[5] Veräußerungsgewinn/-verlust[6]

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