Begriff

Fotovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie (Sonnenlicht) durch Solarzellen in elektrische Energie (Strom). Nicht zuletzt durch die staatliche Förderung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mit einer darin für 20 Jahre festgeschriebenen garantierten Einspeisevergütung hat diese Form der Energiegewinnung in den letzten 15 Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Durch die nachhaltig ansteigenden Energiekosten wurde diese Entwicklung noch zusätzlich unterstützt.

Mit der größeren Verbreitung ergeben sich bei immer mehr Betreibern einer Fotovoltaikanlage Fragen zu den Auswirkungen und zu der Behandlung einer solchen Anlage in steuerlicher Hinsicht. Nachfolgend werden die steuerrechtlichen Folgen aus der Stromerzeugung durch eine Fotovoltaikanlage, dem Verkauf des erzeugten Stroms an den Netzbetreiber oder dessen Eigenverbrauch dargelegt und es wird ein Überblick zu den relevanten Regelungen des Steuerrechts gegeben.

 
Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Für die Fotovoltaik gibt es keine speziellen steuergesetzlichen Regelungen. Es gelten die allgemeinen Vorschriften für Gewerbetreibende, insbesondere zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb in § 15 EStG, sowie die grundsätzlichen Regeln für Unternehmer bzw. Unternehmen in § 2 UStG. Außersteuerlich ist vor allem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) maßgebend.

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