Kompaktübersicht: Steuerges... / Sachbezugswerte
 
Norm Erläuterung Inkrafttreten Änderungsgesetz Verfahrensstand
§§ 8 Abs. 2 S. 6 u. 7 EStG; § 17 Abs. 1 Nr. 3 SGB IV, R 8.1 Abs.7 und 8 LStR Die amtlichen Sachbezugswerte betragen für die freie Verpflegung monatlich 217 EUR (2010: 215), freie Unterkunft monatlich 206 EUR (204), Gesamtsachbezugswert 423 EUR (419), Frühstück je Monat/Mahlzeit unverändert 47/1,57 EUR), Mittag- Abendessen, Monat/Mahlzeit 85/2,83 EUR (84 / 2,80). 1.1.2011 Dritte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vom 10.11.2010 Verkündet am 8.12.2010 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 1751
§§ 8 Abs. 2 S. 6 u. 7 EStG; § 17 Abs. 1 Nr. 3 SGB IV, R 8.1 Abs.7 und 8 LStR

Die Sachbezugswerte betragen für die freie Verpflegung monatlich 219 EUR (2011: 217), freie Unterkunft monatlich 212 EUR (206), Gesamtsachbezugswert 431 EUR (423), Frühstück je Monat/Mahlzeit unverändert 47/1,57 EUR), Mittag- Abendessen, Monat/Mahlzeit 86/2,87 EUR (85/2,83).

Anwendungserlass: BMF, Schreiben vom 15.12.2011, IV C 5 - S 2334/11/10005, BStBl 2012 I S. 56. Es wird nicht beanstandet, wenn auch Mahlzeiten zur üblichen Beköstigung bei Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung unter den Voraussetzungen des R 8.1 Abs. 8 Nr. 2 LStR mit den maßgebenden Sachbezugswerten für 2012 angesetzt werden. Sie gelten einheitlich bei allen Arbeitnehmern in allen Bundesländern.
1.1.2012 Vierte Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung vom 2.12.2011 Verkündet am 8.12.2011 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2453
§§ 8 Abs. 2 S. 6 u. 7 EStG; § 17 Abs. 1 Nr. 3 SGB IV, R 8.1 Abs.7 und 8 LStR

Der Verbraucherpreisindex für Verpflegung und für Unterkunft oder Mieten ist im maßgeblichen Zeitraum von Juni 2011 bis Juni 2012 gestiegen. Auf dieser Grundlage wird der Wert für die Verpflegung, für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten und für Unterkunft oder Mieten in 2013 angehoben. Für freie Wohnungen wird weiterhin kein amtlicher Sachbezugswert festgesetzt. Dafür ist unverändert der ortsübliche Mietpreis anzusetzen

Die Sachbezugswerte betragen für die freie Verpflegung monatlich 224 EUR (2012: 219), freie Unterkunft monatlich 216 EUR (212), Gesamtsachbezugswert 440 EUR (431), Frühstück je Monat/Mahlzeit 48/1,60 EUR (47/1,57), Mittag- Abendessen, Monat/Mahlzeit 88/2,93 EUR (86/2,873).

Es wird nicht beanstandet, wenn auch Mahlzeiten bei üblicher Beköstigung auf einer Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung unter den Voraussetzungen von R 8.1 Abs. 8 Nr. 2 LStR mit dem maßgebenden Sachbezugswert angesetzt werden (BMF, Schreiben vom 20.12.2012, IV C 5 - S 2334/12/10004, BStBl 2013 I S. 86).
1.1.2013 Fünfte Verordnung zur Änderung der SozialversicherungsentgeltverordnungSvEV vom 19.12.2012 Verkündet am 21.12.2012 im Bundesgesetzblatt Teil I Seite 2714
§§ 8 Abs. 2 S. 6 u. 7 EStG; § 17 Abs. 1 Nr. 3 SGB IV, R 8.1 Abs.7 und 8 LStR

Die Werte für Verpflegung und Unterkunft sind jährlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise anzupassen. Der Verbraucherpreisindex für Verpflegung und für Unterkunft oder Mieten ist im maßgeblichen Zeitraum von Juni 2012 bis Juni 2013 gestiegen. Auf dieser Grundlage wird der Wert für die Verpflegung, für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten und für Unterkunft oder Mieten in 2014 angehoben. Für freie Wohnungen wird weiterhin kein amtlicher Sachbezugswert festgesetzt. Dafür ist unverändert der ortsübliche Mietpreis anzusetzen

Mahlzeiten, die arbeitstäglich unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden, sind lohnsteuerlich mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert nach der Sozialversicherungsentgeltverordnung als Arbeitsentgelt zu bewerten. Die Sachbezugswerte werden bundeseinheitlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Sie betragen für die freie Verpflegung monatlich 229 EUR (2013: 224), freie Unterkunft monatlich 221 EUR (216), Gesamtsachbezugswert 450 EUR (440), Frühstück je Monat/Mahlzeit 49/1,63 EUR (48/1,60), Mittag- Abendessen, Monat/Mahlzeit 90/3,00 EUR (86 / 2,93).

Die geänderten Werte für gewährte Sachbezüge sind einheitlich sowohl für die Steuer als auch für die Sozialversicherung zugrunde zu legen und die Anpassungen unmittelbar nach dem Jahreswechsel für den steuerlichen geldwerten Vorteil zu beachten (R 8.1 Abs. 7 und 8 LStR). Mahlzeiten, die unentgeltlich oder verbilligt an die Arbeitnehmer abgegeben werden (z.B. in einer Kantine), sind mit dem anteiligen amtlichen Sachbezugswert als Arbeitsentgelt zu bewerten. Dies gilt ab 1. Januar 2014 gem. § 8 Abs. 2 Satz 8 EStG auch für Mahlzeiten, die dem Arbeitnehmer während einer beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit oder im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung zur Verfügung gestellt werden, wenn der Preis der Mahlzeit 60 EUR nicht übersteigt. (BMF, Schreiben vom 12.11.2013, IV C 5 - S 2334/13/10002). Zudem ist das BMF-Schreiben zur Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vom 30.9.2013 (IV C 5 -S 2353/13/10004, BStBl 2013 I S. 1279) zu beachten.

Nach dem neuen Reisekostenrecht ...

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