Das Finanzportal COMPEON führt Angebot und Nachfrage bei Finanzierungen zusammen. Dabei nutzt es die Möglichkeiten der Digitalisierung effektiv, um Anforderungen von Kunden und Banken miteinander vereinbar zu machen. Entscheidend ist die Verfügbarkeit in allen Medien.

Unternehmen präferieren Kreditvereinbarungen über Internet

Bei Krediten und Finanzierungsangeboten existiert die größte Abweichung zwischen der heutigen Nutzung und der präferierten Nutzung durch Unternehmen im Bereich des online Bankings - so die Ergebnisse einer Studie von Booz aus 2013. Während 33% aller Unternehmen diese Themen gerne online abwickeln würden, tun dies derzeit erst 10%. Für diese Diskrepanz bietet COMPEON eine Lösung, die Dr. Nico Peters, Co-CEO und Managing Director von COMPEON, vorstellt.

Als Marktplatz für Finanzdienstleistungen führt es Angebot und Nachfrage zusammen. Durch die Digitalisierung dieser Themen werden beidseitig die Effizienz gesteigert und Prozesse beschleunigt. Finanzierungsangebote können direkt und zeitnah am POS angeboten werden, etwas das im B2C Bereich schon seit längerer Zeit Standard ist. Während frühere Umbrüche in der Finanzwelt vor allem durch neue Regulatorien getrieben waren, sind die aktuellen Umbrüche vor allem durch veränderte Kundenanforderungen getrieben.

Alle Schritte auf alle Kanälen anbieten

Wie in den meisten Branchen ist es auch in der Finanzbranche wichtig für jeden Schritt der Customer Journey sämtliche Kanäle anzubieten, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen. Ist dies nicht gegeben so besteht bspw. allein in der Impulsphase eine Absprungwahrscheinlichkeit von 58 % des Kunden. Services wie eine Videoberatung werden von vielen Kunden zwar erst nach einigen vorangegangen Interaktionen wahrgenommen, bieten aber beiden Seiten Vorteile. Der Kunde kann eine persönlichere Bindung aufbauen, während COMPEON mittels Videoanalyse-Software eine Vielzahl an Informationen gewinnen kann, für die im klassischen Bankgeschäft langwierige Schulungen der Berater notwendig gewesen wären.

Ständige Weiterentwicklung der Online-Plattform

Ein Schwerpunkt von COMPEON liegt auf der Customer Centricity: Die Kunden und ihre Bedürfnisse zu verstehen ist essentiell. Während bei vielen Banken die Berater noch als Produktverkäufer eingesetzt werden, wird in Zukunft auch für diese eine lösungsorientierte Beratung unumgänglich sein um Kunden halten zu können. Um langfristig dynamisch zu bleiben und sich den sich verändernden Kundenanforderungen anzupassen, rollt COMPEON zweimal wöchentlich eine neue Version seiner Plattform aus. Zusätzlich findet eine Konzentration auf die Kernkompetenzen statt, so besteht kein Anspruch alle Prozesse Inhouse durchzuführen. Dienstleistungen wie bspw. Informationen über Kunden werden zugekauft.

Durch Kooperationen können neue Benefits generiert werden

Durch Kooperationen mit Unternehmen geht COMPEON bereits den nächsten Schritt. Kooperationspartner können die Plattform über verschiedene Anbindungsvarianten in ihre eigenen Vertriebsprozesse einbinden. Dies kann bspw. bedeuten dass der Kunde im Webshop eines Industrieunternehmens direkt eine Finanzierungslösung anfordern kann und er zeitnah ein komplettes Angebot inkl. Finanzierung im Branding des Herstellers erhält. Während in Märkten mit sehr hartem Wettbewerb technische Optimierungen oft nur noch geringe Einsparpotenziale von wenigen Prozenten bieten, können durch das Anbieten einer attraktiven Finanzierung noch deutliche Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Gerade wenn die Produkte im Markt sich kaum unterscheiden, kann die Finanzierung ein echtes Differenzierungsmerkmal darstellen.

Dr. Peters sieht die Veränderungen, die in der Finanzbranche schon angebrochen sind, auch auf andere Branchen zukommen, die sich derzeit noch sicher vor einer Umwälzung fühlen. Er empfiehlt wachsam zu bleiben und im Hinterkopf zu behalten, dass Innovationen oft einen exponentiellen Verlauf ihrer Auswirkungen aufweisen.

The speed of change is often overestimated, but the impact is underestimated.“
Chris Skinner, Chairman des Financial Services Club

Schlagworte zum Thema:  Vertriebsmanagement, Digitalisierung