| Wertekodex

Erinnerung an Werte macht Mitarbeiter aufrichtiger

Gute Zusammenarbeit funktioniert nur mit gegenseitigem Vertrauen
Bild: Haufe Online Redaktion

Der VW-Skandal ist nur ein Beispiel unter vielen. Unternehmen geraten immer öfter in Krisen, weil sich Mitarbeiter und Führungskräfte nicht korrekt verhalten. Doch wird an moralische Werte erinnert, wird weniger betrogen. Das zeigen Experimente.

Auch oder gerade in der Wirtschaft ist gegenseitiges Vertrauen essenziell. Und das entsteht nicht, wenn es ausschließlich um Gewinn- oder Nutzenmaximierung geht. Es entsteht, wenn sich die Akteure an moralischen Werten orientieren, wie das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) in seinem Beitrag Unternehmenskultur - Werte schaffen Vertrauen betont.

Die Erinnerung an einen Wertekodex macht Mitarbeiter aufrichtiger

Die Experimente, die im Beitrag des IW beschrieben werden, belegen auch, dass die Erinnerung an moralische Werte die Integrität der Mitarbeiter steigern kann.

So verhielten sich Teilnehmer, die bei Studien geschummelt hatten, im späteren Verlauf der Untersuchung korrekt, nachdem sie sich schriftlich zum Einhalten eines Ehrenkodexes verpflichtet hatten.

Zeitdruck contra Wertekodex

Untersuchungen zeigen aber auch, dass moralische Appelle allein nicht ausreichen, damit sich Mitarbeiter integer verhalten. So gefährdet z. B. großer Zeitdruck die Integrität.

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Schlagworte zum Thema:  Code of Conduct, Verhaltenskodex, CSR, Soziale Verantwortung

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