Diese KI erleichtert den Arbeitsschutz im Homeoffice

Entgegen aktuellen Medienberichten ist das Homeoffice keineswegs auf dem Rückzug. Einer aktuellen ifo-Konjunkturumfrage zufolge verbringen Beschäftigte durchschnittlich 17 % ihrer Arbeitszeit zuhause. In Bereichen wie der IT-Branche (58 % der Arbeitszeit) und Unternehmensberatungen (50 %) liegt der Anteil wesentlich höher. Insgesamt arbeitet laut Statistischem Bundesamt mehr als jeder vierte Erwerbstätige in Deutschland zeitweise im Homeoffice, über zwei Millionen Menschen sogar dauerhaft.
Das Problem der Unternehmen: Arbeitsschutz daheim
Die damit verbundenen Risiken für die Gesundheit der Beschäftigten – sei es durch unergonomische Arbeitsplätze, Bewegungsmangel oder monotone Belastungen – stellen Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen vor neue Herausforderungen. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass Arbeitgeber auch die Homeoffice- und Büroarbeitsplätze ihrer Beschäftigten auf Gefahren überprüfen müssen. Die Erfüllung dieser Vorgaben ist in der Praxis jedoch oft schwierig.
Eine Gefährdungsbeurteilung im Homeoffice durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist umständlich und greift in die Privatsphäre der Beschäftigten ein. Zudem ist es schwierig, belastbare Ergebnisse, z. B. zu Lichtverhältnissen oder Lärmpegeln, über einen längeren Zeitraum zu erfassen.
Neue KI optimiert den Heimarbeitsplatz
Mit KICO – Risk Assessment präsentiert der B·A·D jetzt eine Lösung, die den Prozess der Gefährdungsbeurteilung an Bildschirmarbeitsplätzen deutlich vereinfacht.
Mit KICO können Beschäftigte an jedem Bildschirmarbeitsplatz, ob im Büro oder im Homeoffice, eigenständig eine rechtssichere Gefährdungsbeurteilung durchführen. Intelligente Sensoren messen dabei über mehrere Tage hinweg äußere Einflüsse wie Licht und Lärm oder Sitz- und Stehhöhen am Arbeitsplatz gemäß den Richtlinien zur Gefährdungsbeurteilung. Dies geschieht in Kombination mit einem interaktiven Fragenkatalog, durch den der Nutzer intuitiv geführt wird. Auf Basis eines umfassenden Datensatzes ergonomischer Erkenntnisse und von standardisierten Messwerten werden dann konkrete Maßnahmen am Arbeitsplatz vorgeschlagen, die das System anschließend auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.
Ein digitaler Ergebnisbericht dient als Basis zur weiteren Maßnahmenplanung durch die B·A·D-Expert:innen. Diese entwickeln dann individuelle Lösungen für ihre Kundinnen und Kunden. KI und das Wissen von B·A·D arbeiten somit Hand in Hand.
Vorteile für Unternehmen
- Individuelle Gefährdungsbeurteilung an mobilen Arbeitsplätzen und Büroarbeitsplätzen
- Zeit- und Kosteneinsparungen durch Automatisierung des Prozesses
- Verbesserte Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten
- Transparente Dokumentation und übersichtliche Ergebnisberichte als Grundlage für Maßnahmenempfehlungen
- Erfüllung gesetzlicher Vorgaben zur rechtssicheren Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz
Vorteile für Beschäftigte
- Verhaltens- und Verhältnisprävention im Büro und am mobilen Arbeitsplatz
- Individuell angepasste Gestaltung des Arbeitsplatzes
- Interaktives und motivierendes Nutzererlebnis
- Flexibilität durch Integration in den Arbeitsalltag
- Datenschutzkonformität, da alle Daten nur temporär lokal auf dem Gerät gespeichert und nach Abschluss der Gefährdungsbeurteilung gelöscht werden
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