Achtsamkeit bedeutet, die eigene Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu steuern, ohne dabei Situationen und Menschen vorschnell zu bewerten und zu beurteilen. Und es geht darum, Stress loszulassen.

Wir werden in der Arbeitswelt kognitiv immer stärker gefordert. Wir arbeiten global und virtuell. Selten sind wir körperlich und geistig am gleichen Ort oder in der gleichen Zeit. Ständiger Druck führt zum Verlust der Freude an einer Tätigkeit. Aber auch der Sinn, die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit gehen verloren. Kreativität und Resilienz bei der Arbeit bleiben auf der Strecke.

Bei der Achtsamkeit zählt das Hier und Jetzt

Achtsamkeit hilft Führungskräften im Hier und Jetzt zu bleiben und sich selbst besser zu führen. Und in schwierigen und komplexen Situationen, für die es keine schnelle Lösung gibt, können sie ihre Gefühle unter Kontrolle halten. Durch Intuition, Gelassenheit und Besonnenheit gelingt es ihnen so bessere Entscheidungen und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Achtsamkeit kann man lernen

Mit Achtsamkeitstraining lässt sich u. a. die emotionale Intelligenz und Resilienz steigern. Große Unternehmen wie SAP oder Google entwickeln deshalb ihre Führungskultur immer stärker in Richtung Achtsamkeit und Wertschätzung in der Organisation weiter.

Achtsamkeit fordert Geduld und Training

Durch Achtsamkeit werden eigene Ressourcen gestärkt. So lässt sich einerseits den Belastungen des alltäglichen Lebens besser widerstehen. Außerdem können sich die eigenen Potentiale besser entfalten. Allerdings braucht es dafür kontinuierliches und geduldiges Training.

Die Achtsamkeit dient der strategischen Wirtschaftsplanung

Achtsamkeits- und Resilienztraining lässt sich z. B. im Rahmen der Personalentwicklung durchführen. Mit der Zeit lernen die Teilnehmer, wie sie Achtsamkeit und Resilienz im Umgang mit sich selbst – und mit anderen – steigern können. Anhänger des Prinzips der Achtsamkeit sind davon überzeugt, dass Erfolg von innen kommt.

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