Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel voran gehen
Rückenprävention im Unternehmen macht vor allem dann Sinn, wenn alle sich daran beteiligen. Denn um sich dauerhaft gesund zu verhalten, braucht es außer der eigenen Motivation auch immer wieder Unterstützung von außen.
Wenn der Vorgesetzte rückenschonendes Arbeiten vorlebt, dann können sich die Mitarbeiter daran orientieren. Denn einen guten Chef nimmt man sich gerne als Vorbild.
Anweisungen durch Führungskräfte sind nicht genug, aktive Teilnahme ist vorbildhaft
Wer nur Anweisungen gibt, wie der Rücken entlastet werden kann oder bestenfalls die Arbeitsplätze ergonomisch gestalten lässt, leistet zwar einen Beitrag zur Rückenprävention, allerdings keinen von Dauer und mit dem Erfolg, den er sich wahrscheinlich davon verspricht.
Wer allerdings selbst an Maßnahmen wie Rückenschule, Bewegungspausen oder Entspannungstraining teilnimmt, zeigt, dass ihm seine eigene Gesundheit wichtig ist und dass er die Maßnahmen selbst als gute Möglichkeiten ansieht, während der Arbeitszeit auf den Rücken zu achten.
Als Vorgesetzter Selbstverantwortung zeigen und Verantwortung für andere übernehmen
Manchen Führungskräften ist es nicht bewusst, dass sie für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter mit verantwortlich sind. Wer aktives Vorbild ist, wird mehr bewirken, als derjenige, der betriebliche Präventionsmaßnahmen zwar anbietet und anpreist, sich selbst aber offensichtlich wenig darum kümmert.
Rückengesundheit sollte in allen Hierarchieebenen hohen Stellenwert einnehmen
Bei der Präventionskampagne "Denk an mich. Dein Rücken" gibt es Informationen für Führungskräfte, wie sie Rückenprävention in ihrem Unternehmen erfolgreich voranbringen können.
Dabei ist die Geschäftführung ebenso gefragt wie das Personalmanagement. Sie alle können dazu beitragen, dass das Thema Rückengesundheit einen hohen Stellenwert im Unternehmen einnimmt.
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