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| Ergonomie-Tipps

Mit der richtigen Körperhaltung als Friseur gesund bleiben

Friseure müssen auf ihre Haltung achten
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Untersuchungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) haben gezeigt, dass Frieseure oft in ungünstigen Körperhaltungen arbeiten. Das schadet dem Körper und der Gesundheit. Um Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen, gibt die BGW Tipps zur Ergonomie im Friseursalon.

Wer den ganzen Tag als Friseur arbeitet, ist abends körperlich erschöpft. Vielen schmerzt der Körper, denn zu oft werden die Arme zu hoch angehoben, der Körper verdreht oder der Kopf bzw. der Oberkörper nach vorne gebeugt.

Besonders Schultern, Nacken und Oberkörper leiden im Friseurberuf. Mit ein paar Tricks lässt es sich körperlich entspannter und durchweg gesünder arbeiten.

Ergonomie-Tipps für Friseure: Mit entspannten Schultern und geradem Rücken arbeiten

Zu den wichtigsten Tipps für Friseure zählen:

  • Ellenbogen maximal in Schulterhöhe anheben.
  • Schultern immer entspannt nach unten hängen lassen.
  • Auf eine gestreckte Halswirbelsäule achten.
  • Die Lendenwirbelsäule aufrecht mit leichter Hohlkreuzhaltung ausrichten.
  • Stets frontal arbeiten.
  • Beim Haareschneiden im Nacken und am Hinterkopf einen Rollhocker nutzen.
  • Beim Sitzen auf dem Rollhocker beide Füße fest auf den Boden platzieren; beim Haarewaschen die Füße eher in Schrittstellung stellen.
  • Den Frisierstuhl nicht nur einmal auf den Kunden einstellen, sondern bei jeder neuen Tätigkeit bei Bedarf nachstellen.

Darauf sollten Chefs achten: ergonomische Arbeitsplätze ...

  • An der Waschanlage muss ausreichend Platz für die Beine und Füße sein.
  • Frisierstühle und Rollhocker müssen leicht (!) verstellbar sein.

... und praktische Schulungen im Team

Am besten lassen sich die ergonomischen Arbeitsabläufe und das regelmäßige Anpassen der Einstellung des Mobiliars im Rollenspiel üben und festigen, so die BGW. Dabei übernimmt einer aus dem Team die Rolle des Kunden, einer ist der Friseur, die anderen sind die kritischen Beobachter und Berater für den Kollegen.

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Haufe Online Redaktion

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