Im Winter bestehen besondere Risiken auf Baustellen Bild: Haufe Online Redaktion

Eine Winterpause gibt es in der Baubranche heute nicht mehr. Selbst bei klirrender Kälte und Temperaturen weit unter Null wird gearbeitet. Doch sollte man die Gefahren des Winters bei der Arbeitsorganisation, der Schutzkleidung und im Arbeitsumfeld berücksichtigen.

Nässe, Dunkelheit und Kälte erschweren die Arbeiten im Freien und erhöhen das Risiko zu rutschen oder zu stürzen.

Click to tweet

Geeignete Winterkleidung schützt die Gesundheit von Bauarbeitern bei klirrender Kälte

Der Unternehmer ist verpflichtet, seinen Mitarbeitern die notwendige persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung zu stellen. Im Winter sind das z. B. Schuhe mit entsprechend rutschfester Sohle.

Eine spezielle Winterschutzkleidung gegen Kälte zeichnet sich dadurch aus, dass Schweiß nach außen transportiert wird. Das verhindert, dass der Körper auskühlt. Da über den Kopf viel Wärme abgegeben wird, ist zudem darauf zu achten, dass der Schutzhelm wintertauglich ausgestattet ist.

Auch um und auf Baustellen muss Schnee geschippt und gestreut werden

Damit alle sicher zur und von der Baustelle kommen und sich auf dem Baustellengelände sicher fortbewegen können, muss für den Winterdienst gesorgt werden. Zuständig dafür ist der Baubetrieb. Er muss Schnee räumen und bei Glatteis streuen. Mit diesen Pflichten kann der Betrieb aber auch einen Dienstleister beauftragen.

Winterzeit - Erkältungszeit: heiße Getränke und warme Räume beugen vor

Auch mit der besten Winterkleidung kann es auf zugigen Baustellen kalt werden. Ein Raum zum Aufwärmen und heiße Getränke in der Pause werden dann als wohltuend empfunden und schützen zudem vor Erkältungen und Gelenkbeschwerden.

Schlagworte zum Thema:  Baustelle, Winter

Aktuell
Meistgelesen